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Hünemörder, Kai F. Die Frühgeschichte der globalen Umweltkrise und die Formierung der deutschen Umweltpolitik (1950–1973)Historische Mitteilungen – Beihefte
1. Auflage 2004. KurztextTrotz der elementaren Bedeutung der globalen Umweltkrise fehlten bisher umfassende Studien, die ihre Wahrnehmung in Politik und Gesellschaft auf breiter Quellenbasis historisch nachzeichnen. Der vorliegende Band schließt diese Lücke und bereichert den internationalen Diskurs um die geschichtliche Tiefendimension.Beginnend mit der Ausweitung der staatlichen Eindämmungsmaßnahmen gegenüber den gravierendsten Umweltschäden in den 1950er Jahren im Ruhrgebiet, schildert er die Wahrnehmungs- und Politisierungsprozesse in Deutschland bis zur Mitte der 1970er Jahre. Unter Einbeziehung mentalitätsgeschichtlicher Entwicklungen entsteht ein facettenreiches Bild der ersten umweltpolitischen Welle, in der den bis dahin vorherrschenden Fortschrittsvorstellungen das Paradigma der Grenzen des Wachstums entgegengestellt wurde. Der Anspruch an die Umweltgeschichte, präzises Orientierungswissen über den Wandel der Beziehungen von Mensch und Natur zu vermitteln, wird auf faszinierende Weise eingelöst. "...unverzichtbar für jeden, der sich für die Anfänge der Umweltpolitik und -bewegung in der Bundesrepublik interessiert" Süddeutsche Zeitung eine "…gedankenreiche Studie" FAZ "Hünemörder stellt sich der historischen Komplexität des Themas und nimmt viele Fäden auf, aus denen das dichte Netz des entstehenden Umweltdiskurses geknüpft ist. Es ist eine bemerkenswerte Leistung, die unterschiedlichen Stränge zusammenzuführen. Denn Hünemörder bescheidet sich nicht mit der bürokratischen oder politischen Ebene, sondern beleuchtet auch die gesellschaftlichen, medialen und individuellen Folien, vor denen die Umweltdebatte entstand." H-Soz-u-Kult "Das neue Beiheft der Historischen Mitteilungen schließt (eine) Lücke und bereichert den internationalen Diskurs um die geschichtliche Tiefendimension." Umweltbrief
387 S. Franz Steiner Verlag |
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