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Borsdorf, Rainer
Deutsch-jüdische Geschichte und Stadtgeschichte Ilmenaus: zwei Themen, die auf den ersten Blick nicht viel miteinander zu tun haben. Schaut man genauer hin - und das will diese Broschüre -, so stellt man überrascht fest: Jüdische Ilmenauer haben einen entscheidenden Beitrag zum Aufblühen der Stadt um 1900 geleistet, der bis heute sichtbar ist. Allerdings haben die unvorstellbaren Verbrechen des Nationalsozialismus, persönliche Verstrickungen darin und ein DDR-Klima der Angst für eines gesorgt: Über Juden in Ilmenau wurde nach 1945 jahrzehntelang aus Scham entweder gar nicht gesprochen. Oder man schaute auf sie mit einem Blick, der sie nur als bedauernswerte Opfer sah. Doch es ist an der Zeit, beides zu überwinden.
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Profijt, Markus
Suffizientes Mobilitätsverhalten funktioniert im Alltag und kann die Treibhausgasemissionen unserer Alltagsmobilität heute schon um fast zwei Drittel senken - dies ist das ermutigende Ergebnis einer Fallstudie mit 32 Erwachsenen. Durch Effizienz- und Konsistenzstrategien dagegen konnten Treibhausgasemissionen im Verkehrsbereich in Deutschland bisher nicht gesenkt werden. Demgegenüber kann Suffizienz - durch ein verändertes Konsumverhalten und einen dadurch verringerten Ressourcenaufwand und Umweltverbrauch - die Schädigung der Umwelt deutlich reduzieren. Markus Profijt definiert in seiner Studie erstmals, wie die Mobilitätssuffizienz und die dafür geeigneten Handlungsoptionen gemessen werden können. Die Ergebnisse seiner empirischen Pilotstudie zeigen, wie die Mobilitätsbedürfnisse und das Mobilitätsverhalten suffizient handelnder Personen aussehen. Aus seinen Analyseergebnissen entwickelt er Handlungsempfehlungen für die kommunale Praxis zur Förderung der Mobilitätssuffizienz.
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Held, Martin / Jenny, Reto D. / Hempel, Maximilian
Der Umgang mit natürlichen Ressourcen ist eine Schlüsselfrage der Menschheit. Das bisher vorherrschende lineare System - Produkte werden hergestellt, genutzt und entsorgt - ist überholt. Eine zukunftsfähige Ressourcenstrategie muss vielmehr eine zirkuläre Wirtschaft zum Ziel haben. Metalle spielen dabei eine herausragende Rolle. Der heutige Umgang mit Rohstoffen und insbesondere mit Metallen ist nicht nachhaltig, er ist vielmehr gekennzeichnet durch deren Zerstreuung und Feinverteilung in der Techno- und Ökosphäre. Diese Verschwendung oder Dissipation von Metallen hat seit Mitte des 20. Jahrhunderts rasant zugenommen. Die 22 Autorinnen und Autoren dieses Buches schlagen einen Bogen vom "Ötzi", dem Mann im Eis, und seinem Kupferbeil aus der frühen Kupferzeit bis hin zum Smartphone und zu den vierzig verschiedenen Metallen, die in ihm verbaut sind. Dabei beleuchten sie verschiedene Aspekte wie Macht, Raubbau und Menschenrechte in der Geschichte des europäischen Metallbergbaus sowie die Metallverschwendung und -dissipation im Anthropozän. Aber auch künstlerische und handwerkliche Zugänge zu Metallen und die von ihnen ausgehende Faszination werden thematisiert. Metalle sind eine der materiellen Voraussetzungen unserer Zivilisation. Der derzeit stattfindende Übergang in das "All Metals Age" ist von vergleichbarer Tragweite wie der Übergang zur Kupfer- oder Eisenzeit. Es gilt das Leitmotiv: Metalle wertschätzen und klug nutzen!
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Humboldt, Alexander von / Ette, Ottmar
Großes Humboldt-Gedenken 2018/2019: bibliophiler Prachtband Wagemut und Wissbegier, ein feines Beobachtungs- und Differenzierungsvermögen und vor allem die unbändige Lust an immer neuen Begegnungen machten Alexander von Humboldt vor 200 Jahren zu einem epochalen Weltentdecker. "Das Buch der Begegnungen", das die emphatischsten Zeugnisse aus den "Amerikanischen Reisetagebüchern" versammelt, zeigt einen warmherzigen Menschen ohne Berührungsängste. Auf seiner Reise in die amerikanischen Tropen von 1799 bis 1804 hielt der preußische Kosmopolit eine Vielzahl exotischer Physiognomien fest und sah die Welt, wie sie vor ihm noch keiner gesehen hatte. Als einer der ersten Europäer überhaupt kritisierte er Kolonialismus, Sklavenhandel und christlichen Bekehrungseifer. Dagegen betonte er die Würde und den kulturellen Reichtum vermeintlich primitiver Völker. Überzeugt davon, dass es keine unterlegenen oder gar minderwertigen Ethnien gebe, war er seinen Zeitgenossen weit voraus. Und selbst im 21. Jahrhundert kommt Alexander von Humboldt als Anwalt einer universellen Humanität wie gerufen. Bibliophiler Prachtband: gebunden in bedrucktes Leinen, zweifarbig gedruckt, fadengeheftet, mit farblich abgestimmtem Lesebändchen, gestaltetem Vorsatz sowie Originalillustrationen Alexander von Humboldts
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Harding, Thomas
Niemand, der dort lebte, hat das kleine Holzhaus am See von Groß Glienicke je vergessen. Zu den berühmtesten Gästen zählen Albert Einstein, Lotte Jacobi, Max Reinhardt und viele andere Künstler und Wissenschaftler der Berliner Gesellschaft."Ein leidenschaftliches Erinnerungsbuch über Deutschland." Neil MacGregor In den 1920er-Jahren war das Holzhaus am idyllischen See von Groß Glienicke das Ferienparadies für die jüdische Familie Alexander gewesen. Für Elsie Alexander, die Großmutter von Thomas Harding, blieb es trotz Verfolgung und Vertreibung durch die Nazis ein Ort für die Seele. Wie durch ein Wunder steht das Haus noch immer, über Jahrzehnte Zufluchtsort für fünf Familien, deren Schicksale das deutsche 20. Jahrhundert spiegeln. Nach Kriegsende lag es auf DDR-Gebiet. Die Mauer wurde durch den Garten gebaut, am Seeufer entlang. Zuletzt stand es leer, verfiel und sollte abgerissen werden. Doch Thomas Harding und seine Mitstreiter vor Ort sorgten dafür, dass dies nicht geschah. Er beschloss, dem Haus seine Geschichte wiederzugeben.
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Blanc, Jean-Daniel
Eines der saubersten Trinkwasser der Welt, 1200 Brunnen und 32 öffentliche Schwimmbäder! Zürich trägt nicht zufällig das Image einer Wasserstadt. Dahinter steckt die städtische Wasserversorgung, die seit 150 Jahren mit technischen Pionierleistungen das Wasser zu den Leuten bringt. Dieses Buch ist reich bebildert und mit zahlreichen historischen Fotos und Reproduktionen von Karten, Plänen und vielem mehr ausgestattet.
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Gusner, Iris / DEFA-Stiftung
Jugend, der Glaube an das eigene Talent und an großartige Filme - das Buch erzählt von Regiestudenten verschiedener Nationen, die in den 1960er Jahren an der Moskauer Filmhochschule WGIK studierten, und von ihren Lehrern Michail Romm, Sergej Gerassimow und Roman Karmen. Es erzählt von der Atmosphäre dieser Jahre in Moskau, dem Kalten Krieg, dem ideologischen "Tauwetter" unter Chruschtschow und wie diese Liberalisierungen unter Breschnew wieder zurückgenommen wurden. Neben der Autorin kommen ihre Studienfreunde zu Wort: Deren Erinnerungen an ihre Familien, an ihre Kindheit und die Lebenswege bis zum Studium an der Filmhochschule geben dem Leser Einblicke in Kultur und Geschichte ihrer Länder. Vier Regisseure und die Autorin berichten auch von ihrem beruflichen Weg nach dem Studium und von den gesellschaftlichen und politischen Umständen, unter denen und über die sie ihre Filme drehten: in der DDR, im Irak unter Saddam Hussein, in Polen und in Russland. Ihre beruflichen Selbstdarstellungen schlagen einen Bogen bis in die heutige Zeit. So ist das Buch auch ein Bericht über Zeitgeschichte und Schicksale, über Emigration und abgebrochene berufliche Karrieren. In erster Linie aber ist es eine dankbare Erinnerung an die Moskauer Filmhochschule und ihre Lehrer.
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Barrett, Marcia
Boney M. waren eine der größten Popsensationen der späten Siebziger: eine Disco-Band, erdacht vom Produzenten Frank Farian, der zu Beginn eigentlich nur vier hübsche Aushängeschilder für seine schon fertigen Songs gesucht hatte. Während Bobby Farrell und Maizie Williams das auch weitgehend blieben, trugen die Sängerinnen Liz Mitchell und Marcia Barrett schon bald entscheidend zum Sound des Projekts bei. Die vier tingelten zunächst durch kleine Clubs, bis sich über Nacht der Riesenerfolg einstellte: "Daddy Cool" wurde zum Überflieger und schoss auf den ersten Platz der deutschen Charts. Von 1976 bis 1978 lieferten Boney M. sieben Nummer-1-Singles hintereinander ab, und auch in den Folgejahren landete das Quartett zahlreiche Hits. Mit ihren Erinnerungen an diese turbulente Zeit, an verrückte Fernsehauftritte und gewagte Fotosessions, an Kaviar, Champagner und Luxushotels beginnt Marcia Barrett ihre Autobiografie, die aber auch von den Schattenseiten eines Lebens als Popstar berichtet: Farian forderte höchsten Einsatz von den vier Bandmitgliedern, die zwar im Studio kaum zum Zug kamen, sich dafür aber jederzeit für Auftritte bereithalten mussten. Boney M. bereisten die Welt und wurden von ihren Fans gefeiert, blieben aber abhängig von den Launen des Masterminds, das im Hintergrund die Fäden zog. Spannend und kenntnisreich schildert Barrett die Mechanismen der Popindustrie zur damaligen Zeit, in der Produzenten und Manager mit viel Kalkül Hits zu schaffen versuchten, in ihren Musikern aber allenfalls willfährige Marionetten sahen. Fünfzehn Jahre lang war Marcia Barrett Teil von Boney M., und diese Zeit prägte ihr Leben. Ebenso spannend jedoch liest sich ihre private Geschichte, von ihrer Kindheit in Jamaika über die früheren Jahre als Sängerin, als sie erst in England, später dann in Deutschland Fuß zu fassen versuchte. In den Neunzigerjahren, nach der Trennung von Boney M., musste sie schließlich ganz andere Herausforderungen meistern. Barrett erkrankte mehrfach an Krebs, kämpfte sich aber nach jeder Diagnose mutig und unerschrocken wieder zurück ins Leben: "Immer weiter" blieb bei allen Rückschlägen ihr Motto.
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Ammerer, Gerhard / Brandhuber, Christoph
Henker und Scharfrichter in Salzburg Blutrünstig und grausam ist die Geschichte der Salzburger Justiz. Bis zum Ende des geistlichen Fürstentums 1803 galt die Peinliche Halsgerichtsordnung Kaiser Karls V. von 1532, die bei zahlreichen Vergehen die Todesstrafe vorsah. Zur Abschreckung inszenierte die Obrigkeit den gewaltsamen Tod als Massenspektakel, selbst in der Zeit der Aufklärung kannte man selten Mitleid und Erbarmen. Doch wer waren die Männer, die für Geld töteten? Wieviel kostete eine Hinrichtung? Wie stand es um die Familie und die Sozialkontakte des Scharfrichters? Ging die Handhabung von Schwert und Galgen immer den gewohnten Gang? Und konnte ein Henker eigentlich in Pension gehen? Diesen und anderen Fragen gehen Gerhard Ammerer und Christoph Brandhuber in ihrem Buch nach. In Akten, Briefen und Tagebüchern verfolgen sie die blutige Spur, die sich durch die vergangenen Jahrhunderte zieht, vom Mittelalter bis zur letzten Hinrichtung am 22. November 1949. Das Ergebnis ist ein Manifest gegen die Todesstrafe.
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Kargl, Kristina / Fromm, Waldemar
"In Deutschland selbst ist man sich nur über eine Sache einig: dass man nie einer Meinung ist - außer zu Beginn des aktuellen Krieges. Und diese außergewöhnliche Tatsache wurde unter dem Namen "deutsches Wunder" zelebriert. Von der Kehrseite werden wir gleich erfahren." Im November 1914 kehrt die Schriftstellerin Franziska zu Reventlow nach München zurück und ist entsetzt: Die einst freie, kosmopolitische Stadt ist nach dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs vom preußischen Militarismus durchdrungen. Uniformen bestimmen optisch das Straßenbild und administrativ das Leben aller "braven Deutschen". Das Säbelrasseln und die blinde Freude am Krieg stoßen die Literatin ab. Und diesem preußischen Wahn soll sie ihren kaum erwachsenen Sohn Rolf als Soldaten opfern? Da wird sie lieber zum Schein Spionin, um im Geheimen seine Desertion zu planen ... In ihrem Essay "Die Kehrseite des deutschen Wunders" nimmt Franziska zu Reventlow kein Blatt vor den Mund: Sie berichtet von der Verblendung der Europäer, von militärischer Schikane, elenden Hungerzeiten, einem wirren Spitzel- und Denunziantenwesen und nicht zuletzt von der abenteuerlichen Rettung ihres Sohnes vor dem ganz und gar nicht ehrenvollen Tod im Feld. Lange war ihr sehr privater Beitrag zum Ersten Weltkrieg unbekannt, bis er von der südafrikanischen Universitätsprofessorin Catherine du Toit wiederentdeckt wurde. Der Öffentlichkeit wird er nun erstmals zugänglich gemacht und führt die Reihe "Vergessenes Bayern" fort - ergänzt um informative Hintergrundtexte, die den Essay historisch und aus literaturwissenschaftlicher Sicht beleuchten, sowie um einen Bericht zu den Umständen und der Bedeutung des unglaublichen Funds.
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