Geisteswissenschaften, Kunst, Musik

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Bernack-Schüler, Carola
Carola Bernack-Schüler geht der Frage der Veränderung von mathematikbezogenen Beliefs Studierender durch ein qualitatives Vorgehen in Form von Prä-Post-Interviews nach. Dabei wird die Änderung von Mathematikbildern durch ein Problemlöseseminar für Lehramtsstudierende aus unterschiedlichen Perspektiven und auf verschiedenen Ebenen in Einzelfallanalysen und fallübergreifend herausgearbeitet. Die Autorin identifiziert verschiedene Typen der Beliefänderung und zeigt die Kontextbezogenheit von Beliefs und die teilweise schwach ausfallende Argumentation bei deren Verbalisierung auf. Die Arbeit liefert Erkenntnisse zur Ausbildung eines reflektierten Beliefsystems zukünftiger Mathematiklehrerinnen und -lehrer sowie erste Anhaltspunkte zu Ursachen der Beliefänderung durch ein Problemlöseseminar.
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Hillebrand, Ariane
Es fehlte bislang an einer Aufarbeitung der für Experten im produzierenden Gewerbe notwendigen Kompetenzen. Ariane Hillebrand hat sich dieser Forschungslücke angenommen und ein Kompetenzmodell entwickelt. Damit kann sie Experten erstmalig anhand der Kompetenzfacetten Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen beschreiben, ihre spezifischen Kompetenzen identifizieren und deren Wechselwirkungen eruieren. Dabei ergeben sich zum Teil überraschende Ergebnisse, da vor allem den Selbst- und weniger den Fachkompetenzen eine entscheidende Rolle zukommt. Die Ergebnisse werden vor dem Hintergrund aktueller HR-Trends für Theorie und Praxis diskutiert. Die Autorin Nach dem Psychologiestudium beschäftigte sich Ariane Hillebrand mit Themen des Kompetenzmanagements, der Qualitätsanalyse und mit arbeitsorganisatorischen Aufgaben innerhalb der Fertigung bei einem deutschen Automobilkonzern. Sie promovierte berufsbegleitend an der TU Braunschweig.
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Stemmle, Rolf
Drei Geschichten, die während einer Zeitenwende vertont wurden: Die Menschen strebten nach Aufklärung und Freiheit. In der "Zauberflöte" erlernt Prinz Tamino, seine Wahrnehmung zu erweitern und durch Klugheit sein Glück zu finden. Die Handlung des "Fidelio" wird angetrieben von einem mutigen Kampf gegen Amtsmissbrauch und Freiheitsberaubung. Die Gesellschaft, in deren Mitte der "Freischütz" spielt, lässt sich von unmenschlichen Traditionen und der Angst vor dunklen Mächten beherrschen, bis ihr ein weiser Eremit einen Ausweg aufzeigt. Mit seinen Erzählungen führt Rolf Stemmle Musikfreunde und Liebhaber von spannenden Geschichten durch die Handlungen großer Opern. Verständlich und unterhaltsam werden Hintergründe beschrieben sowie Zusammenhänge aufgeschlüsselt. Jeder, der diese Erzählungen gelesen hat, wird die wundervolle Musik von Mozart, Beethoven und Weber noch intensiver genießen.
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R. Ranisch / A. Müller / C. Hübner / N. Knoepffler
Nur wenige biotechnologische Errungenschaften der Vergangenheit haben so viel Aufmerksamkeit erregt wie das neu entwickelte Verfahren zur Genom-Editierung CRISPR/Cas9. Es verspricht weitreichende Anwendungen in der Medizin, zum Beispiel durch neue Therapieansätze oder die vorgeburtliche Korrektur von schweren Erbkrankheiten. Zunehmend wird sogar über die Möglichkeiten verbessernder Eingriffe in das menschliche Erbgut spekuliert. Doch neben diesen Potenzialen gibt die neue Technik zur Genom-Editierung auch Grund zu ernsthaften Bedenken, etwa über soziale Folgen oder hinsichtlich möglicher Eingriffsrisiken. Dies gilt umso mehr, da die Wirkung der genetischen Veränderung auch künftige Generationen betreffen kann. Der Thüringentag für Philosophie 2016 befasste sich mit diesen Herausforderungen. Mediziner, Philosophen und Juristen diskutierten die Chancen, Erwartungen und Risiken der Genom-Editierung. Der vorliegende Band versammelt die überarbeiteten und aktualisierten Beiträge der Tagung und ergänzt diese mit weiterführenden Aufsätzen.
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Kuhlmann, Sandra
Die skizzenartige Konzeption der ,existentiellen Psychoanalyse' in ,Das Sein und das Nichts' hat Sartre durch die vermeintliche Adaption der Freudschen Psychoanalyse viel Kritik eingehandelt. Die vorliegende Arbeit dekonstruiert die gängigen Vorurteile und zeigt die konzeptionelle Entwicklungsgeschichte der 'phänomenologischen Methode' unter Rekurs auf biographische wie ideengeschichtliche Einflüsse von 1932 bis 1943 auf. Das Faktum, dass es in allen Situationen - in den Bibliotheken von Berlin, im Gefangenenlager auf dem Petrisberg in Trier und auch in den Pariser Cafés - letztlich immer Martin Heidegger und Edmund Husserl gewesen sind, die den Boden für die existentielle Psychoanalyse bereitet haben, zeigt nun deutlich, dass Sartre keineswegs in therapeutischem Ansinnen mit Sigmund Freud konkurrieren wollte. Dies führt notwendigerweise dazu, auch die anderen bisherigen Interpretationen der existentiellen Psychoanalyse im Rahmen des sartreschen Gesamtkorpus zu redigieren. Auf dieser Grundlage ist es nun realisierbar, die existentielle Psychoanalyse auf ihr tatsächliches Potential für Philosophie, Anthropologie und Psychologie zu untersuchen. Die 'phänomenologische Methode' ermöglicht es nämlich - viel mehr als dessen therapeutische Behandlung - den individuellen Menschen zunächst überhaupt einmal als individuelle Antwort auf die 'Seinsfrage' (des Existentialismus) zu verstehen.
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Müller-Spreitz, Annette
Die Titel, die der Maler, Grafiker und Bildhauer Wolfgang Mattheuer (1927-2004) seinen Bildern gab, sind bis heute ignorierte Schlüssel zu seinem Werk. Die Autorin Annette Müller-Spreitz bedient sich dieses Schlüssels und findet damit einen ganz neuen Zugang zum Schaffen dieses prominenten Künstlers. Die Titel changieren und passen nicht immer zum Bild: mal sind sie subjektiv codiert, mal entsprechen sie den Vorgaben "von oben" - kein Wunder in einem Regime wie der DDR, in dem auch Bilder und Bildtitel ideologische und kulturpolitische Funktionen zu erfüllen hatten. Der Leipziger Künstler, ein kritischer Zeitgenosse, wollte damit seinen eigenen Kurs behaupten, ohne ins Abseits zu geraten.
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Scheit, Gerhard
Die Zeitschrift sans phrase verfolgt kein 'Programm', weder ein theoretisches noch ein politisches: Ihr einziges Interesse besteht in Ideologiekritik - darin, dem kollektiv wirksamen Wahn zu widersprechen in dem Wissen, dass er dem Innersten der Gesellschaft entspringt, dort, wo das Subjekt die Krise 'bewältigt', die das Kapitalverhältnis seinem Wesen nach ist. Der so gefasste Vorrang des Objekts erfordert allerdings einen Subjektbegriff, der in dem der Charaktermaske nicht aufgeht: Das notwendig falsche Bewusstsein in seiner Notwendigkeit zu durchschauen, setzt Freiheit voraus, wie jeder kategorische Imperativ sie beinhaltet - erst recht der von Marx, "alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist". Ideologiekritik bedeutet damit nichts anderes, als das Existentialurteil zu entfalten, dessen Abbreviatur nach Adorno lautet: "Das Ganze ist das Unwahre". Doch wie das Unwahre selbst bestimmt, d.h. negiert wird, kann es per se niemals unabhängig von geschichtlicher Erfahrung sein und ist damit unabdingbar angewiesen auf den neuen kategorischen Imperativ: noch im Stande der Unfreiheit die Freiheit zu behaupten, "Denken und Handeln so einzurichten, dass Auschwitz nicht sich wiederhole". Solche Dialektik ist negativ, das heißt: sie gibt das Antinomische in keinem ihrer Begriffe preis. Aufzulösen wäre es nur, wenn jener Marxsche Imperativ in die Tat umgesetzt würde. Ein Verständnis hingegen, das Wirklichkeit nicht in Begriffen erschließt, die sich selbst kritisieren können, herrscht dieser Wirklichkeit das im Geld repräsentierte Mit-sich-selbst-identisch-Sein als eine ihr angeblich von Natur aus zukommende Eigenschaft auf. Anders, mit Freud gesagt: wer sich die Welt nur als Ansammlung von Zeichen denkt, macht sich unfähig, reale, von ihm getrennte Objekte libidinös zu besetzen. Essayistisches Schreiben, das es allein rechtfertigt, eine Zeitschrift zu gründen, führt darum auch nicht Idiosynkrasien narzisstisch vor - und weiß dennoch, was es ihnen verdankt: Von ihnen zehrt der Gedanke, der über die Begriffslogik hinausgeht; sie sind die einzig mögliche - unmittelbare - Anwesenheit des Leibs im Denken. Aber auf sie sich einzuschränken und auf Begriffsbestimmung zu verzichten, wäre wiederum Regression des Denkens. Diese Gratwanderung hat die Begrifflichkeit des Essays mit dem Formsinn der Kunstwerke gemein. Nur fehlt ihr deren Evokationskraft, und schon deshalb kann sie sich selbst ohne Reflexion aufs Ästhetische im engeren Sinn nicht wirklich entwickeln. Die Zeitschrift ist dabei wie in allen anderen Fragen der Kritik keineswegs pluralistisch. Sie hat nicht zuletzt das Ziel, den Konsens, auf den der Pluralist sich berufen muss, als der Form Kapital äquivalent bloßzulegen. Aber sie verteidigt mit größtem Engagement noch den Pluralismus gegen autoritäres Potential wie antiautoritäre Gewaltphantasie, die ihm selbst entspringen und beide - von attac bis occupy und Kommendem Aufstand - so auffällig die antikapitalistische Regression der Gegenwart kennzeichnen, terminierend in den schlimmsten Formen des Politischen: deutscher Ideologie und deren djihadistischer Fortsetzung. Die totale Vermittlung, die durchs Unwesen Kapital gesetzt ist, und das auf Totalität zielende Ungeheuer, das sie beseitigt, sind von der Kritik als Einheit zu begreifen, und dennoch dürfen sie ihr nicht eins sein, will sie ein Bewusstsein ihrer eigenen Voraussetzungen haben. Wissenschaftliche Abhandlungen zu veröffentlichen, überlässt die Zeitschrift den dafür zuständigen Institutionen. In ihr werden keine Diskurse oder Narrative beschworen oder analysiert, denn dies ist die Selbstzerstörung des Pluralismus: Sie rufen in ihrer bewusst im Unverbindlichen gehaltenen Form und ihrem den Wahrheitsbegriff leugnenden Inhalt letztlich jenen Gegensouverän auf den Plan, der die Gesellschaft nicht nur auflöst in diffuse barbarische Vielheit. Ande
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Jordans, Stephanie
Innere Bilder sind für das Auge nicht sichtbar, sie sind kein Objekt visueller Wahrnehmung. Sie treten vor das 'geistige Auge'. Ziel des vorliegenden Buches ist die Konzeptualisierung einer Disposition für innere Bildlichkeit als Erkenntnisorgan neben der Sprache und im Zusammenwirken mit ihr. Herausgestellt wird ein bislang weniger beachtetes menschliches Vermögen, das zunächst als allgemein anthropologische Fähigkeit untersucht wird und in einem zweiten Schritt als spezifisch dichterisches Vermögen. Es stellen sich einige grundsätzliche Fragen: Was sind innere Bilder? Inwiefern sind sie relevant für unsere Orientierung und für unseren Zugang zur Welt? Welche Rolle spielen innere Bilder im Hinblick auf Wahrnehmung, Vorstellung und Erkenntnis? Innere Bilder sind erkenntnistheoretisch gesehen eine Herausforderung - sprachliche oder künstlerische Darstellungsweisen ermöglichen einen Zugang zu ihnen. Die theoriebildende Arbeit dient im abschließenden Teil des Buches als Instrumentarium für Studien über erzählende Literatur folgender Autoren: E.T.A. Hoffmann, Joseph von Eichendorff, Theodor Fontane, Hugo von Hofmannsthal und Thomas Bernhard.
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Böttigheimer, Christoph / Dausner, René
Der erste Band, der in der Reihe "Unendlichkeit - eine europäische Kulturkonstante?" erscheint, thematisiert den Begriff der Unendlichkeit aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen. Die Konturen der Unendlichkeit als eines Begriffes, der historisch, systematisch und ästhetisch zu denken gibt, sollen dabei nachgezeichnet werden. Zunächst verortet im Bereich der Mathematik, haben sich Menschen seit der Antike unaufhörlich um ein Verständnis von Unendlichkeit bemüht. Als grundlegend erweisen sich Fragen nach einer adäquaten Denkweise der Unendlichkeit sowie nach Sprachmöglichkeiten über das Unendliche. Bleibt die Unendlichkeit nicht notwendig jeder begrifflichen Erfassung entzogen? Wie ließe sich Unendlichkeit dann aber thematisieren? Gibt es andere Zugangsweisen zum Unendlichen als im Modus unentwegter Negation? Lässt sich Unendlichkeit konstruieren, und wenn ja, wie? Ist es überhaupt zulässig von der Unendlichkeit im Singular zu sprechen, oder gibt es nicht eine Vielzahl von Unendlichkeiten?
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Weirauch, Sebastian
Die Romane und Theaterstücke der Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek widmen sich kontroversen Themen wie Sexismus, Rassismus und rechter Ideologie. Dass die Autorin aufklärerische Absichten verfolgt, ist in der Forschung und in der breiten Öffentlichkeit längst zu einem Gemeinplatz geworden. Jelinek, so das gängige Bild, greife in ihren Texten mediale Stereotype und Klischees auf, um verborgene Verdrängungs- und Manipulationsmechanismen zu entlarven. Doch oftmals wird dabei übersehen, dass auch Jelinek selbst auf eine subversive Rhetorik zurückgreift, die sich manipulatorischer Mittel bedient. Zentral für diese Rhetorik ist Jelineks ironische Haltung der "Ichlosigkeit", mit der die Autorin ihr biographisches Ich im Schreibprozess verschwinden lässt. In seiner neuen Studie untersucht Sebastian Weirauch Jelineks subversive Rhetorik anhand dreier exemplarischer Werke: "Die Ausgesperrten" (1980), "Die Kinder der Toten" (1995) und "Winterreise. Ein Theaterstück" (2012). Mit den Mitteln aktueller Erzähl- und Literaturtheorie zeigt er die rhetorischen Implikationen von Jelineks ironischer Haltung auf. Daran anschließend rekonstruiert er aus einer medienkritischen Perspektive die Entwicklung der subversiven Rhetorik und verortet sie im Kontext politischer und kultureller Zäsuren.
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