Philosophie

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Diaconu, Madalina / Boteva-Richter, Bianca
Die letzten 25 Jahre brachten in Europa Grenzverschiebungen (durch die EU- Erweiterung), Entgrenzungen (durch eine verstärkte Mobilität und Migration im Zuge der Globalisierung) und zuletzt wieder Bemühungen um Grenzziehungen und Abgrenzungen zwischen Europa und "Nicht-Europa".Unter "Grenzen im Denken Europas" sind erstens philosophische Auslegungen der Grenze zu verstehen, etwa ob und wie Denker aus dem mittel- und (süd-) osteuropäischen Raum zu dem Fragenkomplex der Grenze beigetragen haben, oder zweitens kulturelle Deutungen der Grenze: Wo endet im Grunde genommen Europa, wie ist es um die mentale Geographie Europas bestellt und wie werden die Verhältnisse im Dreieck von West-Europa (geläufig als Europa bezeichnet), Mitteleuropa und (Süd-)Osteuropa reflektiert? Drittens lässt die Frage nach Europa als Telos einer politischen Konstruktion eine womöglich kritische Auseinandersetzung mit den Prozessen der Vereinigung Europas zu. Alle genannten Reflexionsebenen - die ontologische, kulturphilosophische und politisch-pragmatische - sind letztlich miteinander verschränkt, wenn wir nach den Grenzen im Denken Europas fragen.Die aus Mittel- und (Süd-)Osteuropa stammenden Beiträge stellen sich diesen Fragen und lassen bei aller Unterschiedlichkeit so manche interessante Gemeinsamkeiten erkennen.
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35,00 €

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Karl-Jaspers-Gesellschaft (Hrsg.)
Band 30 enthält Beiträge zu Karl Jaspers' Religionsphilosophie (Hügli, Piecuch, Urbanek), Moralphilosophie (Hirano, Nakayama), Geschichtsphilosophie (Wenning) und Metaphysik (Ratzsch). Zwei weitere Artikel beschäftigen sich mit der Kunstauffassung von Jaspers im Vergleich zu Martin Heidegger (Pasqualin) sowie mit der Korrespondenz mit Verlegern seiner Werke (Fonfara). Dem Jubiläumsband ist ein Verzeichnis aller Artikel angefügt, die bisher im Jahrbuch der Österreichischen Karl-Jaspers-Gesellschaft erschienen sind.
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Musalek, Michael
Im zweiten Band seiner Theorie des Willens zum Schönen wechselt Michael Musalek die Perspektive von der Natur zur Kultur. Hier zeigt sich der Wille zum Schönen als eine im Menschen wirkende Kraft, die diesem einerseits ermöglicht, mittels Kulturleistungen selbst Schönes in die Welt zu setzen und diese damit lebenswerter zu machen. Andererseits ermöglicht sie ihm die höchste Form des Schönheitserlebens, das Genießen.
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15,00 €

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Dinkl, Susanne
Nicht zuletzt durch den Herrn der Ringe hielten phantastische Wesen Einzug in unsere Alltagskultur. Doch woher kommt unser Wissen über diese Geschöpfe? Susanne Dinkl verfolgt die Spuren des populären (Aber)Glaubens vom frühen Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert und zeigt, wie aus zunächst spezifischem Sonderwissen, welches nur bestimmten Akteuren zugänglich war, verbreitetes Allgemeinwissen wurde. Im Mittelpunkt der Untersuchung stehen die Institutionen, welche dieses Wissen maßgeblich geprägt haben und es so zu einem Teil der gesellschaftlichen Wirklichkeit machten. Hierbei geht es nicht um die Eigenschaften einzelner phantastischer Elemente, sondern um die übergeordneten Transformationsprozesse, welche aus vorchristlichen Glaubensvorstellungen christliches Wissen und schließlich populären (Aber)Glauben werden ließen.
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44,00 €

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Schlitte, Annika / Denzler, Alexander / Huditz, Franziska
A. Schlitte / A. Denzler / F. Huditz: Einleitung - B. P. Priddat: Wozu Geld? - H. Kuhn: Der Kaufmann und die Muttergottes. Zur Sichtbarmachung von Geld, Werten und Bewertungen - J. Hörisch: Die unsichtbare Hand - Die prekäre Funktion des Glaubens in Religion und Wirtschaft - F. Hengsbach SJ: "Ihr könnt nicht beiden dienen, Gott und dem Mammon" (Lk 16,13). Kapitalismus als Religion? - S. Pöhlmann: Die Metarealität des Geldes in Thomas Pynchons Roman Bleeding Edge - K. Hahn: Ab-, Ent- und Umwertung aller Werte: Von der Volatilität finanzökonomischer, ideologischer und (erzähl-) literarischer Fiktionen um 1900 - H. Pahl: Geld in der Soziologie. Struktur-, kultur- und performativitätstheoretische Perspektiven - M. Häberlein: Schlechtes Geld: Ursachen und Folgen von Geldentwertung in der Frühen Neuzeit - A. Schlitte: Zwischen Ethik und Ökonomie. Georg Simmel und die Relativität der Werte - K.-H. Brodbeck: Das Geld und die Krise der Gegenwart - S. Heidenreich / R. Heidenreich: Wie Daten Preise machen. Geld und Wert im Informationszeitalter.
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Blecha, Ivan
In extremen Positionen des postanalytischen oder postmodernen Denkens erfolgt die Bindung von Sinn und Bedeutung, sogar jeder Wiedergabe der Welt an Sprache und Sprachspiele so radikal, dass Vertreter dieser Provenienz die Ansicht vertreten, dass die Welt vollkommen unzugänglich sei, lediglich ein Produkt und Konstrukt der Art und Weise, wie wir über sie sprechen; und da ein solches Sprechen stets arbiträr, relativ zu kulturellen und historischen Interessen, verlaufe, seien die Welt und die Wahrheit über sie relativ und diesem oder jenem konkreten Diskurs verhaftet. Im Gegenzug zu dieser Auffassung legt der Autor dar, wie die Phänomenologie keineswegs auf die Feststellung verzichtet, dass Welterfahrung verzerrend wirkt, da solches Erfahren an die Position des wahrnehmenden Subjekts gebunden ist und jede Evidenz der Welt immer ein inneres Erleben durchlaufen muss, zeigt aber zugleich, dass dies keine Resignation vor einem Vorstoß zu den Dingen selbst, den Strukturen und Gesetzmäßigkeiten ihrer Erscheinungen, impliziert. Wie phänomenologische Forschung solchen Gesetzmäßigkeiten nachzuspüren vermag, demonstriert der Band mit einer Befragung des Verhältnisses von Sprachphilosophie und Postmoderne vor dem Hintergrund der phänomenologisch aufgehellten Aisthesis von Welterfahrung und Kunsterleben.
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Wetzel, Manfred
Es ist dies publikatorisch der Dritte, der systematischen Ordnung nach der Zweite Band meines "Zyklus später Schriften". Während der bereits erschienene Band I: Wissens- und Realverhältnisse, WÜ 2014, die Realphilosophie und der ihm folgende Band III: "Der Philosoph", WÜ 2015, in Anspielung auf Platons so betitelten, aber nicht geschriebenen Dialog die Philosophie als solche zum Thema hat, sind die Themen dieses Bandes II ausnahmslos fundamentalphilosophischer Art - im einzelnen: - Materialer Lógos zwischen und im Verhältnis zu formalem Lógos und Sprache - Die psyché als die stets und ständig mitlaufende, mithin nicht subtrahierbare Instanz - Endliches und unendliches Denken - Das klassische Geviert endlichen Denkens: Aristoteles und Frege, Kant und Husserl - be- treffend das je einzelne urteilende Subjekt - Grundzüge unendlichen Denkens: alternativer Aufstieg, endliche Darstellung und alternativer Aufbau zu Hegels "WdL" - Kritik aller Reduktion des lógos auf Formale Logik und/oder Sprache - Ontologie und Epistemologie im Lichte der Verhältnisse von psyché und materialem lógos: die ontologisch-epistemologische Komplemen- tarität - Kritik aller Sprachphilosophie wie der Formalen/ Mathematischen Logik als philosophia prima - Idéai nach Platon, eíde nach Aristoteles und ihr Zusammentreffen nach Nicolai Hartmann - Ding-/ Zeug-Bezugnahmen und Intersubjektivität/ Kommunikation im Kontext der Selbstreferen- tialität der psyché/ des Ich Aus dem "Zyklus später Schriften" befinden sich noch in Bearbeitung: - Ergänzungsband zu Zyklus später Schriften I: Wissens- und Realverhältnisse: Natur - Gesellschaft - konkrete Subjektivität: Fortsetzungen und quasi-abschließende Erörterungen - Zyklus später Schriften IV: Im Kontext der philosophia perennis
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Klünder, Jan-Paul
"Pessimismus" - Das Schlagwort Pessimismus verleitet dazu, auf weitere Definitionsversuche zu verzichten. Ausgehend vom wissenschaftlichen Diskurs über Pessimismus entwickelt Jan-Paul Klünder deshalb ein idealtypisches Kategoriensetting dieses diffusen und vielschichtigen Begriffs, um die Werke von Carl Schmitt, Michel Foucault und Giorgio Agamben nicht nur zu vergleichen, sondern ebenso mit der Kontingenz ihrer jeweiligen Wirklichkeitskonstruktion zu konfrontieren. Dabei zeigt sich ein widersprüchliches Verhältnis von Optimismus und Pessimismus in allen drei Theorien, wodurch deutlich wird, wie sich pessimistische Momente in den Gesamtzusammenhang dieser Weltbeschreibungen fügen.
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Windelband, Wilhelm
Die vielschichte Abhandlung von Wilhelm Windelband gibt einen Einblick in die Philosophie der frühen Moderne. Von den ersten Naturphilosophen wie Giordano Bruno, über Rationalisten wie Descartes, bis hin zu Aufklärern wie Hume und Leibniz werden wichtige Philosophen von der Renaissance bis Kant dargestellt. Als Professor der Philosophie lehrte Wilhelm Windelband (1848-1915) an zahlreichen Universitäten. Er bemühte sich, Natur- und Kulturwissenschaften voneinander abzugrenzen.
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Matsuzawa, Hiroki
Was ist das Sein? Meister Eckhart versteht das Sein nicht als etwas, was man an sich selber haben kann, sondern etwas, was man allein durch die Selbstvernichtung in einem anderen geben oder empfangen kann. Dies stellt das Seinsverständnis der Relationsontologie dar. Der Entwurf der neuen Ontologie bei Eckhart lässt sich als einen großen Wendepunkt in der Geschichte der Philosophie verstehen. Denn die zwei größten Philosophen im Mittelalter, Augustinus und Thomas von Aquin, nahmen hingegen immer noch die Substanzontologie auf, die sich von Aristoteles herleitete. Die vorliegende Arbeit untersucht hauptsächlich die lateinischen Werke Eckharts und rekonstruiert seine Ontologie in den drei Bereichen, nämlich in der Dreifaltigkeitslehre, der Schöpfungslehre und der Anthropologie, um zu beweisen, dass Eckhart die traditionelle Substanzontologie überwand und neulich die Relationsontologie entwickelte.
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