Sprach- und Literaturwissenschaft

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Burgenmeister, Sophia
"Blick auf Beowulf" - In einem in seiner Form einzigartigen Zusammenspiel von Gedichten (Thomas Kling) und Fotografien (Ute Langanky) widmet sich das Künstlerpaar im gleichnamigen Zyklus dem altenglischen Heldenlied Beowulf und dabei indirekt der Frage, wie sich Kunst authentisch auf Vergangenes, teilweise 'Unverzeichnetes' beziehen kann. Sophia Burgenmeister zeigt das komplexe Geflecht von (Inter-)Textualität, (Inter-)Medialität und (Inter-)Materialität auf und eröffnet mit ihrer detaillierten Analyse Kling-Forschern und lyrikbegeisterten Laien einen Zugang zum Verständnis der anspielungsreichen, oft als unlesbar missverstandenen Gedichte und dem bisher weitgehend unerforschten bimedialen Zyklus "Blick auf Beowulf".
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Weinberg, Manfred / Wutsdorff, Irina / Zbytovsky, Stepán
"Tschechen, Deutsche, Juden" (M. Brod) - in der Darstellung des Zusammenlebens im Prag des frühen 20. Jahrhunderts überwog bisher im Gefolge von Pavel Eisners Diagnose eines "dreifachen Ghettos" die Tendenz zu starken Grenzziehungen. Demgegenüber orientierten sich die Arbeitstreffen des Forschungsverbunds "Prag als Knotenpunkt europäischer Moderne(n)" an neueren Theorien von Interkulturalität sowie zur sozialen und kulturellen Konstruktion von Räumen. Dieser Band dokumentiert, wie dadurch die diskursive Dynamik in den Vordergrund rückt, von der damals kollektive wie individuelle Identitätsbildungsprozesse sowie die Herausbildung literarischer Kommunikationsgemeinschaften geprägt waren.
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Jäger, Agnes
Die Buchreihe Linguistische Arbeiten (LA) trägt wesentlich zur aktuellen linguistischen Theoriebildung im Bereich der allgemeinen und einzelsprachlichen Linguistik bei. Veröffentlicht werden hochwertige Arbeiten, die aktuelle Fragestellungen bearbeiten und die Entwicklung der Sprachwissenschaft, synchron oder diachron, empirisch oder theoretisch orientiert, vorantreiben.Dieser Band stellt die Entwicklung und Variation der Vergleichskonstruktionen basierend auf Korpusuntersuchungen zu allen historischen Sprachstufen des Deutschen (Althochdeutsch, Mittelhochdeutsch, Frühneuhochdeutsch, frühes Neuhochdeutsch) sowie neuen Dialekterhebungen zu nieder-, mittel- und oberdeutschen Varietäten erstmals umfassend mit zahlreichen Belegen, quantitativen Übersichten sowie Karten dar. Dabei zeigt sich eine gestufte, zyklisch ablaufende und gerichtete syntaktisch-semantische Distributionsverschiebung der Vergleichspartikeln von Äquativvergleichen ('Vergleichen der Gleichheit') zu Komparativvergleichen ('Vergleichen der Ungleichheit'): der Komparativzyklus. Dieser wird - ebenso wie eine Reihe spezifischer Grammatikalisierungspfade - auch sprachvergleichend nachgewiesen und aus dem Zusammenwirken von Ökonomieprinzipien in Lexikon, Syntax und Semantik erklärt. Die diachronen und dialektalen Daten werfen zudem neues Licht auf zentrale syntaktische Fragestellungen wie die Position der Vergleichspartikeln, die Anbindung des Vergleichs an den Restsatz oder den Status von Phrasen- und Satzvergleichen. Damit ist der Band von Interesse für Sprachhistoriker, Dialektologen, Typologen, Semantiker und Syntaktiker.
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Busse, Dietrich / Wulf, Detmer / Felden, Michaela
Die Reihe Sprache und Wissen (SuW) ist eine Plattform für hochwertige Arbeiten zur germanistischen Linguistik mit interdisziplinärer Ausstrahlungskraft. Sie greift aktuelle Tendenzen der Wissensgesellschaft unter linguistischer Perspektive auf, um zu zeigen, wie gesellschaftliches und fachspezifisches Wissen durch Sprache erst entsteht und dadurch perspektiviert wird. Die sprachwissenschaftliche Betrachtung diskursiv geprägter Wissensformate soll auf neuartige Weise das Fach und die an Sprache interessierten Wissenschaften voranbringen.Die Reihe versammelt Arbeiten mit semantischen, pragmatischen und grammatischen Beschreibungsansätzen unter varietätenspezifischem sowie text- und diskurslinguistischem Erkenntnisinteresse.Die innovative Studie wendet Verfahren der linguistisch-semantischen Frame-Analyse auf die Rekonstruktion komplexer fachlich-institutioneller Begriffe in der Domäne "Recht" an und diskutiert intensiv die Möglichkeiten und Grenzen dieser Methode. Es werden Begriffe und Begriffsnetze aus den Rechtsgebieten Strafrecht und Bürgerliches Recht analysiert und frame-semantisch rekonstruiert; dabei werden z.T. auch konkurrierende Begriffsdeutungen und diachrone Begriffsentwicklungen mit erfasst.Die Studie leistet Pionierarbeit, da bisher keine anderen Publikationen vorliegen, die auch praktisch-empirisch Bedeutungs- und Begriffswissens-Frames so umfassend und intensiv beschreiben und frame-semantisch darstellen wie hier. Die Aspekte und Probleme einer solchen korpusgestützt und empirisch detailliert arbeitenden Frame-Analyse werden ausführlich dokumentiert und diskutiert. Sie zeigen die Leistungsfähigkeit dieser Methode (aber auch, wo ihre Grenzen liegen). Insofern kann diese Arbeit Vorbild für ähnlich orientierte Studien auch zu anderen Sprachgebrauchs- und Wissens-Domänen sein, und das geplante Buch deshalb auf das Interesse anderer in diesem Feld tätiger Forscherinnen und Forscher stoßen.
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Millner, Alexandra / Teller, Katalin
Mit dem Konzept der Transdifferenz lassen sich konventionelle Differenzierungen in Bezug auf Gender, Ethnizität, Klasse, Generation, Nation und andere soziale Kategorien kritisch hinterfragen. Die Beiträgerinnen und Beiträger zeigen, dass transdifferente Momente auf die Gestaltungsmöglichkeiten des modernen Individuums im gesellschaftlichen Umbruch der späten Habsburger Monarchie hinweisen. Dabei wird die Überschreitung genderspezifischer, ethnischer und anderer sozialer Grenzen in der Eliten- und Massenkultur analysiert. Aus literatur- und kulturwissenschaftlicher Perspektive betrachtet, lassen sich diese Momente unter anderem auch für Fragen der Kanonisierung, Mehrsprachigkeit und Transkulturalität fruchtbar machen. Der Band erschließt in Vergessenheit geratene literarische Werke und reflektiert unterschiedliche Lebensformen der Moderne.
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Midorikawa, Emily / Sweeney, Emma Claire
A Secret Sisterhood uncovers the hidden literary friendships of the world's most respected female authors - Jane Austen and one of the family servants, playwright Anne Sharp; the daring feminist author Mary Taylor who shaped the work of Charlotte Brontë; the seemingly aloof George Eliot and the author of Uncle Tom's Cabin , Harriet Beecher Stowe; and Virginia Woolf and Katherine Mansfield, most often portrayed as bitter foes, but who in fact enjoyed a complex friendship fired by an underlying erotic charge. 'In digging up the forgotten friendships chronicled in A Secret Sisterhood , Emily Midorikawa and Emma Claire Sweeney have done much service to literary history.' Margaret Atwood ' A Secret Sisterhood will help make women's literary friendships of the past relevant to the present.' Michèle Roberts ' A Secret Sisterhood offers a clever new perspective on established literary figures.' Tracy Chevalier In their first book together, Midorikawa and Sweeney resurrect four literary collaborations, which were sometimes illicit, scandalous and volatile; sometimes supportive, radical or inspiring; but always, until now, tantalisingly consigned to the shadows. Drawing on letters and diaries, some of which have never been published before, and new documents uncovered during the authors' research, the creative connections explored here reveal: Jane Austen's bond with a family servant, the amateur playwright Anne Sharp; how Charlotte Brontë was inspired by the daring feminist Mary Taylor; the transatlantic relationship between George Eliot and the author of Uncle Tom's Cabin , Harriet Beecher Stowe; and the underlying erotic charge that lit the friendship of Virginia Woolf and Katherine Mansfield - a pair too often dismissed as bitter foes. A Secret Sisterhood uncovers the hidden literary friendships of the world's most respected female authors.
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Merten, Marie-Luis
The German Linguistic Studies Series is a comprehensive and outstanding forum in its field. It has borne the name of its subject in its title since the foundation of the series in the eighth decade of the last century. The series is comprehensive in the broad spectrum of topics covered (language levels, varieties, communication forms, epochs) in the range of research perspectives (theoretical and empirical studies, fundamental research and applications, interdisciplinarity with psychology, the social sciences etc.) and methodologies (the sole criterion is quality), in the rhythm of research (trends are perceived and also set, achievements are secured) and in the forms of presentation (monographs, textbooks, collected volumes, dictionaries). Professorial theses, outstanding doctoral theses, pioneering research findings from wider contexts, but also the surprising stroke of genius' set the standards for inclusion in the series. Aus einer soziokulturell-konstruktionsgrammatischen Perspektive rekonstruiert die Studie den literaten Sprachausbau des Mittelniederdeutschen, einen an das schriftliche Medium gekoppelten Sprachwandelprozess. Am Beispiel historischer Rechtstexte, bei denen es sich im Wesentlichen um spätmittelalterliche und frühneuzeitliche Stadtrechtskodifikationen handelt, werden das Entstehen und der Wandel von Funktionswort-Konstruktionen beschrieben und erklärt. Diese sprachlichen Form-Funktions-Paare werden mit Blick auf das in der Arbeit entworfene historisch-grammatische Programm (Sociocultural Construction Grammar) als schriftsprachliche Entitäten gefasst, die sowohl kognitive Gestalten als auch sozial geteilte Größen sind. Insgesamt versteht die Autorin die untersuchten Entwicklungen als soziogenetische Prozesse, die zur Ausdifferenzierung des kommunalen Konstruktikons der Recht-Schreiber beitragen. Dabei handelt es sich um ein sprachgemeinschaftliches Netzwerk an Konstruktionen, das - wie die Studie umfassend illustriert - an Komplexität zunimmt. Am historischen Beispiel vermittelt die Arbeit umfassende Einsichten in die kognitive und soziale Funktionalität von Grammatikalität.
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Meier, Sven
Beim Lesen der 'Ilias' entsteht häufig der Eindruck, daß die Erzählung durch Exkurse und Nebenepisoden unterbrochen und die Handlung dadurch von ihrem Ziel entfernt wird. Während die vor allem im 19. und 20. Jahrhundert vorherrschende Homer-Analyse mehrere Hände am Werk sah, bemüht sich die unitarische Forschungsrichtung besonders seit Schadewaldts 'Iliasstudien' um ein Verständnis der Gesamtstruktur des Epos. Mit ihrer Deutung der scheinbaren Unterbrechungen als illustrative oder retardierende Elemente brachte sie viele wichtige Ergebnisse hervor, basierte zugleich aber oft auf der mit der Analyse geteilten Einschätzung, daß bestimmte Passagen für das große Ganze eigentlich verzichtbar seien. Der vorliegende Band ermittelt zunächst die Ursachen dieser Tendenz und kommt zu dem Ergebnis, daß auch in neueren unitarischen Strukturanalysen unter Erzählstruktur eine Aneinanderreihung von Ereignissen verstanden und die 'Ilias' als Darstellung der Ereignisfolge des Trojanischen Krieges aufgefaßt wird. Ausgehend von einer kritischen Reflexion dieses Strukturbegriffes entwickelt die Studie ein Handlungsverständnis, das sich konsequent an der kurzen, in der 'Ilias' selbst dargestellten Zeit von wenigen Tagen und der im Proömium angekündigten Schilderung der Folgen von Achilles' Zorn orientiert. Diese methodischen Voraussetzungen ermöglichen den Nachweis, daß die scheinbaren Nebenhandlungen und -episoden funktionale Teile ein und derselben Handlung sind. Dabei rücken besonders die Bücher 2-7 der Ilias in den Fokus. Die Untersuchung zeigt, daß sie weit mehr sind als ein Einblendungen des in der 'Ilias' selbst nicht erzählten Kriegsanfangs oder bloßer Aufschub des im ersten Buch angekündigten Erzählzieles. Somit erweist sich der "Anfang der Ilias" als Muster kunstvoller Handlungsgestaltung bei Homer.
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Wilson, Deirdre / Cave, Terence
This edited volume is the first extensive exploration of the value for literary studies of the model of communication known as relevance theory which stresses the importance of context and inference in the interpretation of communicative acts.This book explores the value for literary studies of the model of communication known as relevance theory. Drawing on a wide range of examples-lyric poems by Yeats, Herrick, Heaney, Dickinson, and Mary Oliver, novels by Cervantes, Flaubert, Mark Twain, and Edith Wharton-nine of the ten essays are written by literary specialists and use relevance theory both as a broad framing perspective and as a resource for detailed analysis. The final essay, by Deirdre Wilson, co-founder (with Dan Sperber) of relevance theory, takes a retrospective view of the issues addressed by the volume and considers the implications of literary studies for cognitive approaches to communication. Relevance theory, described by Alastair Fowler as 'nothing less than the makings of a radically new theory of communication, the first since Aristotle's', offers a comprehensive pragmatics of language and communication grounded in evidence about the ways humans think and behave. While designed to capture the everyday murmur of conversation, gossip, peace-making, hate speech, love speech, 'body-language', and the chatter of the internet, it covers the whole spectrum of human modes of communication, including literature in the broadest sense as a characteristically human activity. Reading Beyond the Code is unique in using relevance theory as a prime resource for literary study, and it is also the first to claim that the model works best for literature when understood in the light of a broader cognitive approach, focusing on a range of phenomena that support an 'embodied' conception of cognition and language. This broadened perspective serves to enhance the value for literary studies of the central claim of relevance theory, that the 'code model' is fundamentally inadequate to account for human communication, and in particular for the modes of communication that are proper to literature.
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Fay, Jessica
The first extended examination of the influence of monasticism on Wordsworth's writing. Covering the poet's development between 1806 and 1822, it considers how a series of sources describing medieval monastic life in the north of England influenced Wordsworth's thinking about regional attachment, trans-historical community, and national cohesion.This is the first extended study of Wordsworth's complex, subtle, and often conflicted engagement with the material and cultural legacies of monasticism. It reveals that a set of topographical, antiquarian, and ecclesiastical sources consulted by Wordsworth between 1806 and 1822 provided extensive details of the routines, structures, landscapes, and architecture of the medieval monastic system. In addition to offering a new way of thinking about religious dimensions of Wordsworth's work and his views on Roman Catholicism, the book offers original insights into a range of important issues in his poetry and prose, including the historical resonances of the landscape, local attachment and memorialization, gardening and cultivation, Quakerism and silence, solitude and community, pastoral retreat and national identity. Wordsworth's interest in monastic history helps explain significant stylistic developments in his writing. In this often-neglected phase of his career, Wordsworth undertakes a series of generic experiments in order to craft poems capable of reformulating and refining taste; he adapts popular narrative forms and challenges pastoral conventions, creating difficult, austere poetry that, he hopes, will encourage contemplation and subdue readers' appetites for exciting narrative action. This book thus argues for the significance and innovative qualities of some of Wordsworth's most marginalized writings. It grants poems such as The White Doe of Rylstone, The Excursion, and Ecclesiastical Sketches the centrality Wordsworth believed they deserved, and reveals how Wordsworth's engagement with the monastic history of his local region inflected his radical strategies for the creation of taste.
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