Ethnologie

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H. Alzheimer / S. Doering-Manteuffel / D. Drascek / A. Treiber
Die Niederlande haben lange Erfahrung mit einer durch starke Diversität gekennzeichneten und von Partikularismus geprägten gesellschaftlichen Gemengelage. Seit Jahrhunderten hat das vom internationalen Handel der Hafenstädte geprägte Land Einwanderer angezogen. Migration ist hier nicht zuletzt auch als Gegenwart kolonialer Vergangenheit Teil der Alltagserfahrung. Die vorliegenden Forschungsbeiträge setzen sich im Sinne einer Europäischen Ethnologie und Kulturanthropologie mit dem gestiegenen Komplexitätsniveau der niederländischen Gesellschaft auseinander. Ihr besonderes Interesse gilt der Beschreibung und Analyse des Zusammenspiels unterschiedlicher Komponenten von Fremd- und Selbstwahrnehmung, von Identitäten-Generierung und von Formen der Lebensgestaltung. Sie gewähren Einblicke in Alltagskulturen der Niederlande und deren historische Entwicklung. Ihre Analysen und Forschungsentwürfe sind zugleich kritische Einlassungen in die aktuellen gesellschaftspolitischen Debatten um 'Zuwanderung', 'Integration', 'niederländische Kultur' und 'kulturelles Erbe'.
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Mauss, Marcel / Fournier, Marcel / Terrier, Jean
Ein Schlüsseltext des 20. Jahrhunderts In seiner Schrift "La Nation", um 1920 unter dem Eindruck des Ersten Weltkriegs verfasst, entwickelte Marcel Mauss einen Begriff von "Nation", dem zufolge diese über sich hinaus zum Internationalismus treibt. Eine entscheidende Rolle spielte für ihn dabei ein "Sozialismus von unten", den er als "Nationalisierung" im Sinne einer allmählichen Bewusstwerdung der Nationen versteht, ihre ökonomischen Interessen selbst in die Hand zu nehmen. Große Hoffnungen setzte er dabei in den Völkerbund ("Société des Nations"). Den damaligen Zustand der Nationen, ihre Geschichte und ihre Zukunftsaussichten erschließt Mauss in diesem Werk aus ökonomischer, rechtlich-moralischer und kulturhistorisch- ethnologischer Perspektive. Sein Werk besticht sowohl durch stupendes Detailwissen als auch durch verblüffende Vorhersagen, etwa zum Auseinanderfallen Jugoslawiens oder zum Siegeszug des Islam. Mauss' Schrift, die nach seinen Plänen sein politisches Hauptwerk werden sollte, ist Fragment geblieben; sie wurde 2013 erstmals vollständig aus dem Nachlass ediert.
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Rüegg, Gilbert
Dieses Buch beruht auf meiner Abschlussarbeit, deren Titel lautet: "Das Formline Design und der Wandel des Tricksterbildes in Theorie- und Kunstgeschichte: Unter spezieller Berücksichtigung der Ethnien an der pazifischen Nordwestküste Kanadas". Das Buch stellt ein Exzerpt dar und behandelt ein eigenständiges Thema der gesamten Arbeit. Es soll dem Leser bei der Lektüre mehr Komfort bieten, weil es sich mit seinem reduzierten Umfang bequemer liest als eine Arbeit, die 600 Seiten umfasst. Das Buch befasst sich mit dem zweiten Kapitel der Arbeit, mit dem Formline Design bei den Nuu-Chah-Nulth und wie Indianer dieser Ethnie an der südlichen Küste Westkanadas das Tricksterkonzept mit Hilfe des Formline Designs verarbeiten und visuell umsetzen.
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Beer, Bettina / Fischer, Hans / Pauli, Julia
Neue Autoren, neue Texte, neue Perspektiven. In dem Grundlagenwerk geben namhafte Ethnologen aller deutschsprachigen Fakultäten Einblick und Überblick über das Fach Ethnologie.Das Erforschen kultureller Vielfalt ist zentraler Gegenstand der Ethnologie. 25 Autor_innen aus Instituten in Deutschland, Österreich und der Schweiz bieten Einblick in das Fach, seine Inhalte und theoretischen Perspektiven. Die Beiträge umfassen eine Vielzahl an Themen: grundlegende Theorien und Methoden; Teilbereiche wie die Wirtschafts- oder Verwandtschaftsethnologie; Themen wie die Medienethnologie und die Stadt- oder die Entwicklungsethnologie. Grundlage ist der bewährte Band "Ethnologie. Einführung und Überblick". Das Buch ist ein wichtiges Grundlagenwerk für Student_innen und alle an der Ethnologie Interessierten, die sich Arbeitsgebiete, theoretische Ansätze und Ergebnisse des Faches erschließen wollen.
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Treiber, Magnus
Hunderttausende haben Eritrea seit der Niederschlagung der Demokratiebewegung 2001 verlassen und sich auf eine oft jahrelange Reise ins Ungewisse begeben. Meist führte dieser Weg durch die Nachbarländer Äthiopien oder den Sudan; Ziel der Reise war und ist fast immer Europa oder Nordamerika. Migrant_innen sehen sich auf ihren Wegen häufig gezwungen, Formalitäten zu umgehen, denn Aufenthaltsgenehmigungen oder Einreisevisa werden nicht ohne Weiteres ausgestellt. In seiner Studie beschreibt Magnus Treiber Auswanderung als einen Lernprozess, bei dem sich die Migrant_innen sowohl legale als auch illegale Strategien zu eigen machen. Die Hoffnung auf ein besseres Leben in einer Zukunft anderenorts führt so zu einer besonderen Kultur der Migration, die von extremer Belastung, Gefühlen der Ungewissheit und sozialer Spannung geprägt ist.
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Cantauw, Christiane
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das eigene Haus in der frühen Bundesrepublik massiv staatlich gefördert und war damit erstmals für viele Menschen realisierbar geworden, was allerdings große persönliche Leistungen erforderte. Von solchen Erfahrungen handeln die Berichte und Reportagen in diesem Buch: von den Wegen und Umwegen bei der Realisierung des Traumhauses, von Konfrontationen mit lokaler Geschichte, von gegenseitiger Unterstützung und unerwarteten Hindernissen. Aktuell steht die Wohnungsfrage wieder ganz oben auf der Tagesordnung der Kommunen, die nach neuen Lösungen für das Wohnen im demographischen Wandel suchen. Dieses Buch bietet Einblicke in die individuellen Sinngebungen und Hoffnungen, die mit dem Bauen und Wohnen verknüpft werden konnten. Zugleich zeigt es auch die Vielfalt der Lebensweisen und Wohnformen, die sich in einem Haus verbergen können.Im Gefüge des Wirtschaftswachstums nach dem Zweiten Weltkrieg wurden das eigene Haus sowie der eigene Pkw in der Wohnungsbau- und Sozialpolitik der Bundesrepublik massiv staatlich gefördert. Erstmals seit der Entstehung der Wohnungsfrage zur Zeit der Industrialisierung war damit ein eigenes, freistehendes Haus nicht für alle, aber für viele Menschen eine realistische Möglichkeit geworden - allerdings eine Möglichkeit, die große persönliche Leistungen wie Sparen, Verzicht, Muskelkraft erforderte. Von solchen Erfahrungen, die zwei Nachkriegsgenerationen prägten, handeln die Berichte und Reportagen in diesem Buch: von den Wegen und Umwegen bei der Realisierung des Traumhauses, von erschütternden Konfrontationen mit lokaler Geschichte, die in einem Haus eingelagert sein kann, von gegenseitiger Unterstützung und unerwarteten Hindernissen. Das faksimilierte Bautagebuch einer Bauherrin bietet einen prägnanten Einblick in die Entstehung eines ersehnten Hauses, aber auch in die damit verknüpfte Geschichte mehrerer Ehen und Familien. Aktuell steht die Wohnungsfrage wieder ganz oben auf der Tagesordnung der Kommunen, die nach neuen baulichen Lösungen für das Wohnen im demographischen Wandel suchen. Dieses Buch ist deshalb nicht nur als alltagshistorische Dokumentation persönlicher Erinnerungen relevant, sondern es bietet auch Einblicke in die individuellen Sinngebungen und Hoffnungen, die mit dem Bauen und Wohnen auch deshalb verknüpft werden konnten, weil sie lange Jahre politisch gefördert wurden. Zugleich zeigen die Berichte und Reportagen aber auch die Vielfalt der Lebensweisen und Wohnformen, die sich in einem Haus verbergen können.
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Bollmann, Beate
Kleine (Heimat-)Museen verfügen mitunter über spezifische Qualitäten und eine besondere Bedeutung für ihre Standortkommunen. Es fällt ihnen jedoch oft schwer, selbstständig und selbstbewusst ihre eigenen Qualitäten zu benennen und zu beschreiben. Ziel des Leitfadens ist es, die Museen bei der Erkenntnis ihrer Fähigkeiten und Stärken und ihrer Leistungen für die lokale Gemeinschaft zu unterstützen und ihnen einen Anstoß zu geben, sich durch Veränderungs- und Qualifizierungsprozesse für zukünftige Anforderungen besser aufzustellen. Der Leitfaden bietet ein Instrumentarium, mit dem die Museumsakteurinnen und -akteure ihre Einrichtungen - in Bezug auf die Museumsräume und ihre 'Atmosphäre, den Einsatz von Erfahrungswissen, das Museum als Pionierorganisation sowie als zivilgesellschaftliche Organisation - selbst evaluieren können. Kurze theoretische Einführungen, selbstständig zu bearbeitende Fragen und methodische Hinweise helfen bei der Selbsteinschätzung.Kleine (Heimat-)Museen verfügen mitunter über spezifische Qualitäten und eine besondere Bedeutung für ihre Standortkommunen. Es fällt ihnen jedoch oft schwer, selbstständig und selbstbewusst ihre eigenen Qualitäten zu benennen und zu beschreiben. Ziel des Leitfadens ist es, die Museen bei der Erkenntnis ihrer Fähigkeiten und Stärken und ihrer Leistungen für die lokale Gemeinschaft zu unterstützen und ihnen einen An-stoß zu geben, sich durch Veränderungs- und Qualifizierungsprozesse für zukünftige Anforderungen besser aufzustellen. Der Leitfaden bietet ein Instrumentarium, mit dem die Museumsakteur_innen ihre Ein-richtungen in vier ausgewählten Bereichen - in Bezug auf die Museumsräume und ihre 'Atmosphäre, den Einsatz von Erfahrungswissen, das Museum als Pionierorganisation sowie als zivilgesellschaftliche Organisation - selbst evaluieren können. Kurze theoreti-sche Einführungen, selbstständig zu bearbeitende Fragen und methodische Hinweise helfen den Museumsakteur_innen bei der Selbsteinschätzung.
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K. Braun / C. Dieterich / T. Hengartner / B. Tschofen
K. Maase: Leider schön ...? Anmerkungen zum Umgang mit Sinnesempfindungen in Alltag und empirischer Forschung - S. Pink: Sensory Ethnography in a digital-material world - K. Schönberger: "But first, LET ME TAKE A SELFIE." Oder eine neue Art sich selbst zu betrachten und sich mit anderen zu unterhalten? - V. Tr. Hafstein: Feeling Manly and Modern and Strong: Wrestling with Modernity - S. Göttsch-Elten: Ländlichkeit als sinnliche Erfahrung - zu einem Wahrnehmungsparadigma der Moderne - J. Niewöhner (S. Beck): Phänomenographie: Sinn-volle Ethnographie jenseits des menschlichen Maßstabs - Sektionsbeiträge - C. Oldörp: Dissoziierte Feldforschung? Methodische Überlegungen zur (ton-) technisch gestützten Re-Präsenz im Forschungsprozess - S. Künzler: Transduktion. Ein möglicher Erkenntnismodus zur Erforschung multisensorischer Praxis? - S. Windmüller: "Economic Plumbing". Perspektiven auf akademische Modellbildung und die sinnliche Dimensionierung von Wissen(schaft) - S. Knopp: Musik baut Stadt - Musicals im Hamburger Hafen. Auswirkungen sinnlich erfahrbarer Praktiken auf die Wahrnehmung von Stadträumen - M. Walz: Geruchskonserve, Geruchskonstrukte - "vergangene" Gerüche im Museum heute - H. Groschwitz: Das täuschende Museum. Ein Essay zur Sinnestäuschung im Ausstellungsbereich - A. Bagus: "Die Anmut des Frauenleibes". Aspekte volkskundlich-ethnologischer Forschungen zum Frauenkörper und Geschlechterverhältnis um 1900 - L. Keller-Drescher: Gefühlsecht - Hauteigenschaft als Materialeigenschaft - T. Damer: 'Ikonen schreiben': Regungen, Spannungen und Gestaltverläufe einer Kompromissfigur. "Vergangenes murmelt in den Entsprechungen mit (...)." - A. Ehrensperger: Atem-Grenzen. Wie sich Raum und Zeit verändern, wenn das Atmen schwer fällt - S. Mohr / A. Vetter: Eindringliche Begegnungen. Von körperlichem Erleben und Feldforschung - A. Antony: Aktive Teilnahme - Sinnlich-leibliche Erfahrung als Instrument und Gegenstand ethnografischer Praxis - C. Schmid: Erfahrung über/mit/im Feld. Zur Wirkmacht des Erfahrungsbegriffs für eine Feldforschung im Bereich Genesungsbegleitung - L. Nieradzik: Die Leiden des jungen Fleischers. Ein Beitrag zur "Humanisierung" der Tierschlachtung und zum Antisemitismus im Wiener Fleischergewerbe um 1900 - N. Wagener-Böck: In gute Hände geben. Arbeit mit den Sinnen in der Sortierung von Altkleiderspenden - J. Fleischhack: Das Jahr, in dem der 'digitale Hass' das Internet beherrschte - Einblicke in ein gesellschaftliches Problemfeld und seine kulturellen Herausforderungen - M. Näser-Lather: "Es ist die Leidenschaft, die uns vereint". Emotionale Stile und Interaktionsprozesse in der Frauenbewegung Se Non Ora Quando? - J. Stadlbauer: Gruppen-Selbst-Erfahrung. Verkörperte politische Praxis - J. Tiemann: Ethnografische Zugänge in multi-sited und virtuelle Felder. Politische Partizipation im digitalen Zeitalter in Island und Deutschland - C. Colloseus: Geburtsnarrative im Web 2.0. Sinnliche Perspektiven zwischen Science und Humanities - C. Ruther: "Irgendwie so dumpf halt...". BeinprothesenträgerInnen und die materielle Einkörperung von Technik - I. Reimers: Essen mit/als Methode. Zum Essen, Nicht-Sprechen und Forschen in der Kongress-Mittagspause - E. Lüthi: Kulturen der Sinne. Kongressalltag - Ein Fotoessay - F. Ziemer: Was ist soziale Praxis? Vom Nutzen und Vorteil der Ethnografie für die Begriffsbildung - J. Lange / J. Müller: Raumplanung im Detail und als Prozess. Überlegungen für eine ethnographische Planungsforschung - Panelbeiträge - C. Endter / S. Kienitz: Technisierte Sinne - sinnliche Technik? Eine Einleitung - C. Endter: Maschinensinne. Zur Übersetzung von Körpersinnen in der Ergonomie - S. Kienitz: Prothesen mit Gefühl? Zur Körperpraxis eines technisch erweiterten Tastraums - J. Willkomm: Ein Kommentar zur Eigensinnlichkeit von Medien - S. Chakkalakal / F. von Bose / K. Amelang: Aisthetik-Ästhetik-Medialität: Ethnographische Zugänge zu Ordnungen der Sinnlichkeit
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Linke, Theresa
Die ländliche Wasserversorgung hat sich seit der Unabhängigkeit Namibias grundlegend verändert. Orientiert an globalen Modellen wie dem community-based management führt der Staat in zahlreichen Gemeinden neue Institutionen zur kommunalen Nutzung der Wasserinfrastruktur ein. Theresa Linkes Studie zeigt im Vergleich dreier pastoraler Siedlungen, dass diese Blaupausen oft in einem Widerspruch zu lokalen Bedingungen stehen. Um Unsicherheiten und steigende Kosten für Wasser zu bewältigen, greifen die Bewohner_innen daher auf bestehende Kooperationsnetzwerke zurück. Flexible Praktiken des Tauschens und Teilens sichern so - auch über das Wasser hinaus - den Zugang zu knappen Ressourcen wie Land oder Nahrung.
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