Von Sabine Wesser / Valentin Saalfrank

Arzneimittel Automat Hüffenhardt

Ist die Abgabe apothekenpflichtiger Arzneimittel über ein "stationäres Terminal" mit Video-Beratung zulässig?

2017
Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft Stuttgart
XII, 78 S., 14,8 x 21,0 cm
Kartoniert

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ISBN 978-3-8047-3762-4

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Der Fall Hüffenhardt

Der „Arzneimittel-Automat von Hüffenhardt“ hat – nicht nur in der Apothekenbranche – Aufsehen erregt. Wie kann es sein, dass eine Apotheke, die von einer Kapitalgesellschaft im Ausland betrieben wird, über einen „digitalen Arm“ ihrer Mitarbeiter in den Niederlanden in Räumen auf deutschem Boden Arzneimittel an Kunden abgibt, ohne dass dort eine Apothekenbetriebserlaubnis vorliegt und pharmazeutisches Personal vor Ort ist?
Die vorliegende Expertise beleuchtet den „Fall Hüffenhardt“ aus juristischer Sicht. Dabei stellen die Autoren ihre Ausführungen in den Kontext unseres gleichermaßen komplexen wie fragilen Arzneimittelversorgungssystems. Was auf den ersten Blick wie eine Automaten-Posse mit Lokalkolorit anmutet, erweist sich dabei als ein gefahrgeneigtes Konstrukt, das – weit über Hüffenhardt hinaus - beträchtliche Sprengkraft für die Arzneimittel- und Versorgungssicherheit in sich birgt.