Der strafrechtliche Schutz der Persönlichkeit im Internetzeitalter

Versuch der Defragmentierung

Der strafrechtliche Schutz der Persönlichkeit im Internetzeitalter

Versuch der Defragmentierung

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Wie wirksam schützt das Strafrecht die Persönlichkeit im digitalen Zeitalter? Fabian Stam identifiziert die Hoheit über den eigenen Körper, die Selbstbestimmung, den Anspruch auf Achtung, die Informationshoheit, die Hoheit über das eigene Bild sowie die Persönlichkeitsentwicklung als geschützte Ausschnitte der Persönlichkeit, die jeweils verschiedene Rechtsgüter umfassen. Ziel der Arbeit ist es, den strafrechtlichen Schutz dieser Persönlichkeitsbereiche in der "analogen Welt" den Besonderheiten des Internetzeitalters gegenüberzustellen. Zu diesen zählen insbesondere die Breitenwirkung der Tatbegehung im Internet, Datensicherheit und Datenschutz, die ständige Erreich- und Verletzbarkeit sowie die Allgegenwart von Smartphones. Die Untersuchung zeigt wiederholt Defizite des bestehenden Persönlichkeitsschutzes auf, Besonders gravierende Schutzlücken bestehen beim Schutz der Hoheit über das eigene Bild und im Bereich des Datenschutzes. Anders als weite Teile des Schrifttums akzeptiert der Autor diese Schutzlücken und das insgesamt unsystematisch-fragmentarische Strafrecht nicht als Wesensmerkmal des Strafrechts, sondern versteht sie als zu behebenden Missstand. Denn nur ein auf einem schlüssigen Konzept beruhendes Strafrecht kann einen wirksamen Beitrag zur Lösung sozialer Konflikte leisten.

A. Einleitung
I. Begriffsverständnis: Persönlichkeit
II. Strafrechtlich geschützte Persönlichkeitsausschnitte
III. Besonderheiten strafrechtlichen Persönlichkeitsschutzes im Internetzeitalter
IV. Methodik zur Herausarbeitung des gesetzgeberischen Konzepts
V. Konsistentes statt fragmentarisches Strafrecht
VI. Rechtsgutslehre und gesetzgeberischer Beurteilungsspielraum
B. Strafrechtlich geschützte Ausschnitte der Persönlichkeit
I. Hoheit über den eigenen Körper
II. Selbstbestimmung
III. Anspruch auf Achtung
IV. Informationshoheit
V. Hoheit über das eigene Bild und Wort
VI. Persönlichkeitsentwicklung
C. Ergebnis
I. Rechtsgutsperspektive: Skizze des strafrechtlichen Persönlichkeitsschutzes
II. Gefährdungsperspektive: Internetspezifische Besonderheiten des strafrechtlichen Persönlichkeitsschutzes



A. Einleitung
I. Begriffsverständnis: Persönlichkeit
II. Strafrechtlich geschützte Persönlichkeitsausschnitte
III. Besonderheiten strafrechtlichen Persönlichkeitsschutzes im Internetzeitalter
IV. Methodik zur Herausarbeitung des gesetzgeberischen Konzepts
V. Konsistentes statt fragmentarisches Strafrecht
VI. Rechtsgutslehre und gesetzgeberischer Beurteilungsspielraum
B. Strafrechtlich geschützte Ausschnitte der Persönlichkeit
I. Hoheit über den eigenen Körper
II. Selbstbestimmung
III. Anspruch auf Achtung
IV. Informationshoheit
V. Hoheit über das eigene Bild und Wort
VI. Persönlichkeitsentwicklung
C. Ergebnis
I. Rechtsgutsperspektive: Skizze des strafrechtlichen Persönlichkeitsschutzes
II. Gefährdungsperspektive: Internetspezifische Besonderheiten des strafrechtlichen Persönlichkeitsschutzes

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ISBN 9783162007209
Media type Book
Copyright year 2026
Publisher Mohr Siebeck
Language German