Salze und Anorganika. Die Vorträge der Pharmaziehistorischen Biennale in Lüneburg vom 25. bis zum 27. April 2025
Salze und Anorganika. Die Vorträge der Pharmaziehistorischen Biennale in Lüneburg vom 25. bis zum 27. April 2025
Der vorliegende Band fasst die geringfügig erweiterten und überarbeiteten Vorträge zusammen, die auf der Biennale der Deutschen Gesellschaft für Geschichte der Pharmazie, die vom 25.–27.April 2025 in Lüneburg stattfand, gehalten wurden.
In Lüneburg prägte seit dem 12. Jahrhundert die Salzgewinnung das Leben der Stadt, bis 1980 wurde hier eine Saline betrieben. Wie vielfältig und bedeutsam der Einsatz von Salzen – namentlich von Anorganika – in der Arzneimittelkunde bereits im alten Ägypten, in der Antike und in der Neuzeit war, zeigen eindrucksvoll die Vorträge. Bevor die Organische Chemie die Pharmazie revolutionierte, standen neben pflanzlichen Drogen anorganische Salze im Mittelpunkt des Arzneischatzes. Auch als Konservierungsstoffe von Lebensmitteln wurden Salze eingesetzt, ferner dienten sie als Düngemittel. Zudem wird Lithium immer noch in den meisten Leitlinien als Mittel der (ersten) Wahl zur Behandlung von bipolaren Störungen empfohlen. Goldsalze finden in der Krebstherapie Anwendung und schließlich beruht die Schüsslersche Biochemie ausschließlich auf der Anwendung anorganischer Salze.
Die Beiträge im vorliegenden Band liefern neue und vielfältige Erkenntnisse zur Anwendung von Salzen in der Geschichte.

Christoph Friedrich
| Band | 22 |
|---|---|
| ISBN | 978-3-8047-4729-6 |
| Medientyp | Buch - Kartoniert |
| Auflage | 1. |
| Copyrightjahr | 2026 |
| Verlag | Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft mbH |
| Umfang | 175 Seiten |
| Format | 14,8 x 21,0 cm |
| Sprache | Deutsch |