Von Achilles bis Zuckerkandl

Eigennamen in der medizinischen Fachsprache

Von Achilles bis Zuckerkandl

Eigennamen in der medizinischen Fachsprache

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Warum tragen anatomische Strukturen und Krankheiten die Namen bestimmter Menschen? Welche Geschichten verbergen sich hinter diesen Bezeichnungen? Andreas Winkelmann geht in seinem medizinhistorischen Nachschlagewerk "Von Achilles bis Zuckerkandl"" diesen Fragen nach und erschließt die Welt der medizinischen Eponyme.

Das alphabetisch aufgebaute Lexikon verbindet anatomische und klinische Fachbegriffe mit den Biografien ihrer Namensgeberinnen. Sie erfahren, wer hinter Begriffen wie der Achillessehne, dem Douglas-Raum oder der Baker-Zyste steht und unter welchen Umständen diese Entdeckungen zustande kamen. Besonders hervorzuheben ist die kritische Auseinandersetzung mit Forscher*innen, deren Arbeit durch Verbrechen des Nationalsozialismus belastet ist. Winkelmann diskutiert sachlich, ob solche Eponyme in der heutigen Fachsprache noch vertretbar sind.

Das Buch richtet sich an Medizinstudierende, Ärzt*innen, Pflegefachpersonen sowie alle, die sich für Wissenschaftsgeschichte und die kulturellen Hintergründe der medizinischen Sprache interessieren. Zusammenhänge werden verständlich dargestellt, ergänzt durch Humor und anekdotische Erzählweise. Initialen nach Vorbildern von Andreas Vesalius bereichern die Gestaltung. Die zweite, überarbeitete und erweiterte Auflage bietet ein Nachschlagewerk, das medizinische Fachsprache lebendig werden lässt und zur ethischen Reflexion anregt.

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ISBN 9783456844701
Medientyp Buch
Auflage 2., überarb. Aufl.
Copyrightjahr 2008
Verlag Hogrefe (vorm. Verlag Hans Huber )
Umfang 320 Seiten
Abbildungen m. Abb.
Sprache Deutsch