Affektive, schizoaffektive und schizophrene Psychosen
Eine vergleichende Langzeitstudie
Affektive, schizoaffektive und schizophrene Psychosen
Eine vergleichende Langzeitstudie
Es handelt sich um die international erste Studie, die die
drei wichtigsten Formen endogener Psychosen umfassend unter-
sucht und miteinander vergleicht. In der vorliegenden Mono-
graphie werden die Ergebnisse einer empirischen Vergleichs-
studie (K ln-Studie) zum Langzeitverlauf und Langzeitausgang
affektiver, schizoaffektiver und schizophrener Psychosen dar
gestellt. Die Darstellung gr}ndet sich auf die Analyse des
Krankheitsverlaufes von insgesamt 355 Patienten }ber einen
Zeitraum von durchschnittlich 25 Jahren (mindestens 10 Jahre
maximal 61 Jahre). Es wurden dabei neueste und international
anerkannte diagnostische Kriterien, Erfassungsinstrumente
und statistische Methoden zugrunde gelegt. Neben der Darstel
lung psychopathologischer Verlaufs- und Ausgangs-Parameter
wurden eine Vielzahl von sozialen Merkmalen untersucht. Be-
sonderer Wert wurde auch auf die Darstellung klinisch rele-
vanter Fragestellungen gelegt, so da~ den Ergebnissen eine
direkte Bedeutung f}r die Diagnose, Therapie und Prophylaxe
endogener Psychosen zukommt.
Die Monographie enth{lt eine ausf}hrliche englische Zusammen
fassung, die s{mtliche relevanten Ergebnisse umfa~t.
2.1 Material
2.1.1 Allgemeines
2.1.2 Auswahl des Materials
2.1.3 Ausgangskollektive
2.1.4 Auffinden der Patienten und Kontaktaufnahme
2.1.5 Insgesamt nachuntersuchte Patienten
2.1.6 Die Ausgangskollektive zum Zeitpunkt der Nachuntersuchung
2.1.7 Angaben zu den verstorbenen Patienten
2.2 Methode und Untersuchungsinstrumente
2.2.1 Allgemeines
2.2.2 Die Auswertung der Dokumentationsunterlagen
2.2.3 Die Nachuntersuchung
2.2.4 Instrumente zur Erfassung und Evaluierung des "Ausgangs"
2.2.5 Datenauswertung
2.3 Definitionen und diagnostische Kriterien
2.3.1 Allgemeines zum diagnostischen Vorgehen
2.3.2 Definition einer Krankheitsepisode
2.3.3 Diagnostische Kriterien der einzelnen Episodentypen
2.3.4 Diagnostische Kriterien einer Erkrankung (End-Diagnose)
2.3.5 Bemerkungen zu den diagnostischen Kriterien
2.4 Diagnostische Zuordnung der nachuntersuchten Patienten
2.4.1 Ausgangskollektiv und Längsschnittdiagnose
2.4.2 Dauer der Beobachtungszeit und Alter am Ende der Beobachtungszeit
3 Der Status der Patienten zum Zeitpunkt der Nachuntersuchung: Der "Ausgang" der Erkrankung
3.1 Methodische und definitorische Vorbemerkungen
3.1.1 Zum Begriff "Ausgang"
3.1.2 Zum Dilemma "postmorbid" und "prämorbid"
3.2 Häufigkeit und Art der persistierenden Alterationen
3.2.1 Häufigkeit persistierender Alterationen
3.2.2 Beginn der persistierenden Alterationen
3.2.3 Dauer der persistierenden Alterationen vor dem Ende der Beobachtungszeit
3.2.4 Intensität der Beeinträchtigung des allgemeinen Funktionsniveaus (GAS)
3.2.5 Behinderung nach den Kriterien der WHO: Disability Assessment Schedule (WHO/DAS)
3.2.6 Psychologische Defizite: Mit dem WHO/PIRS erhobeneBefunde
3.2.7 Psychopathologischer Ausgang nach den Kriterien von Huber und Mitarbeitern
3.3 Zur Phänomenologie der persistierenden Alterationen
3.3.1 Methodische und definitorische Vorbemerkungen
3.3.2 Beschreibung der phänomenologischen Konstellationen
3.3.3 Phänomenologie-Konstellationen persistierender Alterationen in den einzelnen Diagnose-Gruppen
3.3.4 Beziehung zwischen phänomenologischen Konstellationen persistierender Alterationen und sozialer Anpassung (WHO/DAS)
3.3.5 Zusammenfassung und Bewertung der Befunde bezüglich der phänomenologischen Konstellationen persistierender Alterationen
3.4 Die sozialen Konsequenzen der Erkrankung
3.4.1 Methodische und definitorische Vorbemerkungen
3.4.2 Familienstand am Ende der Beobachtungszeit
3.4.3 Soziale Mobilität
3.4.4 Berufliche Mobilität
3.4.5 Frühberentung aufgrund der psychischen Erkrankung
3.4.6 Verwirklichung der zu erwartenden sozialen Entwicklung
3.4.7 Autarkie und Autarkie-Beeinträchtigung
3.5 Variationsbreite des "Ausgangs"
3.6 Der "Ausgang" von schizophrenen, schizoaffektiven und affektiven Psychosen im Vergleich
3.6.1 Der Ausgang der schizophrenen Psychosen
3.6.2 Der Ausgang der affektiven Psychosen
3.6.3 Der Ausgang der schizoaffektiyen Psychosen
4 Der Status der Patienten vor Beginn ihrer Erkrankung: Soziodemographische und prämorbide Merkmale
4.1 Methodische und definitorische Vorbemerkungen
4.2 Geschlechtsverteilung
4.3 Alter bei Erstmanifestation
4.4 Geburtsmonat und Geburtsjahreszeit
4.5 "Broken-home"-Situation
4.6 Familiäre Belastung mit psychischen Erkrankungen
4.7 Prämorbide Persönlichkeitsstruktur und prämorbide soziale Interaktionen
4.8 Schulbildung
4.9 Berufliche Situation bei Erstmanifestation
4.10Heterosexuelle Dauerbindung vor Erstmanifestation
4.11 Familienstand bei Erstmanifestation
4.12 Soziale Schichtzugehörigkeit
4.12.1 Herkunftsschicht und soziale Schichtzugehörigkeit zum Zeitpunkt der Erstmanifestation
4.12.2 Bewertung der Befunde zur sozialen Schichtzugehörigkeit
4.13 Zusammenfassung der Gemeinsamkeiten und Differenzen im soziodemographischen und prämorbiden Bereich zwischen den drei untersuchten Diagnose-Gruppen
5 Die Zeit zwischen d
drei wichtigsten Formen endogener Psychosen umfassend unter-
sucht und miteinander vergleicht. In der vorliegenden Mono-
graphie werden die Ergebnisse einer empirischen Vergleichs-
studie (K ln-Studie) zum Langzeitverlauf und Langzeitausgang
affektiver, schizoaffektiver und schizophrener Psychosen dar
gestellt. Die Darstellung gr}ndet sich auf die Analyse des
Krankheitsverlaufes von insgesamt 355 Patienten }ber einen
Zeitraum von durchschnittlich 25 Jahren (mindestens 10 Jahre
maximal 61 Jahre). Es wurden dabei neueste und international
anerkannte diagnostische Kriterien, Erfassungsinstrumente
und statistische Methoden zugrunde gelegt. Neben der Darstel
lung psychopathologischer Verlaufs- und Ausgangs-Parameter
wurden eine Vielzahl von sozialen Merkmalen untersucht. Be-
sonderer Wert wurde auch auf die Darstellung klinisch rele-
vanter Fragestellungen gelegt, so da~ den Ergebnissen eine
direkte Bedeutung f}r die Diagnose, Therapie und Prophylaxe
endogener Psychosen zukommt.
Die Monographie enth{lt eine ausf}hrliche englische Zusammen
fassung, die s{mtliche relevanten Ergebnisse umfa~t.
1 Einleitung
2 Material, Methode und Definitionen2.1 Material
2.1.1 Allgemeines
2.1.2 Auswahl des Materials
2.1.3 Ausgangskollektive
2.1.4 Auffinden der Patienten und Kontaktaufnahme
2.1.5 Insgesamt nachuntersuchte Patienten
2.1.6 Die Ausgangskollektive zum Zeitpunkt der Nachuntersuchung
2.1.7 Angaben zu den verstorbenen Patienten
2.2 Methode und Untersuchungsinstrumente
2.2.1 Allgemeines
2.2.2 Die Auswertung der Dokumentationsunterlagen
2.2.3 Die Nachuntersuchung
2.2.4 Instrumente zur Erfassung und Evaluierung des "Ausgangs"
2.2.5 Datenauswertung
2.3 Definitionen und diagnostische Kriterien
2.3.1 Allgemeines zum diagnostischen Vorgehen
2.3.2 Definition einer Krankheitsepisode
2.3.3 Diagnostische Kriterien der einzelnen Episodentypen
2.3.4 Diagnostische Kriterien einer Erkrankung (End-Diagnose)
2.3.5 Bemerkungen zu den diagnostischen Kriterien
2.4 Diagnostische Zuordnung der nachuntersuchten Patienten
2.4.1 Ausgangskollektiv und Längsschnittdiagnose
2.4.2 Dauer der Beobachtungszeit und Alter am Ende der Beobachtungszeit
3 Der Status der Patienten zum Zeitpunkt der Nachuntersuchung: Der "Ausgang" der Erkrankung
3.1 Methodische und definitorische Vorbemerkungen
3.1.1 Zum Begriff "Ausgang"
3.1.2 Zum Dilemma "postmorbid" und "prämorbid"
3.2 Häufigkeit und Art der persistierenden Alterationen
3.2.1 Häufigkeit persistierender Alterationen
3.2.2 Beginn der persistierenden Alterationen
3.2.3 Dauer der persistierenden Alterationen vor dem Ende der Beobachtungszeit
3.2.4 Intensität der Beeinträchtigung des allgemeinen Funktionsniveaus (GAS)
3.2.5 Behinderung nach den Kriterien der WHO: Disability Assessment Schedule (WHO/DAS)
3.2.6 Psychologische Defizite: Mit dem WHO/PIRS erhobeneBefunde
3.2.7 Psychopathologischer Ausgang nach den Kriterien von Huber und Mitarbeitern
3.3 Zur Phänomenologie der persistierenden Alterationen
3.3.1 Methodische und definitorische Vorbemerkungen
3.3.2 Beschreibung der phänomenologischen Konstellationen
3.3.3 Phänomenologie-Konstellationen persistierender Alterationen in den einzelnen Diagnose-Gruppen
3.3.4 Beziehung zwischen phänomenologischen Konstellationen persistierender Alterationen und sozialer Anpassung (WHO/DAS)
3.3.5 Zusammenfassung und Bewertung der Befunde bezüglich der phänomenologischen Konstellationen persistierender Alterationen
3.4 Die sozialen Konsequenzen der Erkrankung
3.4.1 Methodische und definitorische Vorbemerkungen
3.4.2 Familienstand am Ende der Beobachtungszeit
3.4.3 Soziale Mobilität
3.4.4 Berufliche Mobilität
3.4.5 Frühberentung aufgrund der psychischen Erkrankung
3.4.6 Verwirklichung der zu erwartenden sozialen Entwicklung
3.4.7 Autarkie und Autarkie-Beeinträchtigung
3.5 Variationsbreite des "Ausgangs"
3.6 Der "Ausgang" von schizophrenen, schizoaffektiven und affektiven Psychosen im Vergleich
3.6.1 Der Ausgang der schizophrenen Psychosen
3.6.2 Der Ausgang der affektiven Psychosen
3.6.3 Der Ausgang der schizoaffektiyen Psychosen
4 Der Status der Patienten vor Beginn ihrer Erkrankung: Soziodemographische und prämorbide Merkmale
4.1 Methodische und definitorische Vorbemerkungen
4.2 Geschlechtsverteilung
4.3 Alter bei Erstmanifestation
4.4 Geburtsmonat und Geburtsjahreszeit
4.5 "Broken-home"-Situation
4.6 Familiäre Belastung mit psychischen Erkrankungen
4.7 Prämorbide Persönlichkeitsstruktur und prämorbide soziale Interaktionen
4.8 Schulbildung
4.9 Berufliche Situation bei Erstmanifestation
4.10Heterosexuelle Dauerbindung vor Erstmanifestation
4.11 Familienstand bei Erstmanifestation
4.12 Soziale Schichtzugehörigkeit
4.12.1 Herkunftsschicht und soziale Schichtzugehörigkeit zum Zeitpunkt der Erstmanifestation
4.12.2 Bewertung der Befunde zur sozialen Schichtzugehörigkeit
4.13 Zusammenfassung der Gemeinsamkeiten und Differenzen im soziodemographischen und prämorbiden Bereich zwischen den drei untersuchten Diagnose-Gruppen
5 Die Zeit zwischen d
Marneros, Andreas
Deister, Arno
Rohde, Anke
| ISBN | 978-3-642-84559-8 |
|---|---|
| Medientyp | Buch |
| Copyrightjahr | 2012 |
| Verlag | Springer, Berlin |
| Umfang | 454 Seiten |
| Abbildungen | XVIII, 454 S. |
| Sprache | Deutsch |