Eine nicht-punitive Welt durch Technik?

Strafrechtsbegrenzungsdiskussion am Beispiel der Legitimation des Arzneimittelfälschungsstrafrechts in einer zunehmend technisch-digitalen Präventionsgesellschaft

Eine nicht-punitive Welt durch Technik?

Strafrechtsbegrenzungsdiskussion am Beispiel der Legitimation des Arzneimittelfälschungsstrafrechts in einer zunehmend technisch-digitalen Präventionsgesellschaft

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Ausgehend von Vorfällen mit Arzneimitteln (Bottrop/Lunapharm) in einem technisch gut geschützten Bereich fragt die Arbeit, ob und wie Technik die Legitimation des Arzneimittelfälschungsstrafrechts beeinflussen oder in Frage stellen kann. Erörtert wird, wie umfangreich technische Vorkehrungen Arzneimittel bereits schützen. Aufgrund dieses Einsatzes von Technik diskutiert die Arbeit strafrechtsbegrenzende Überlegungen u.a. von R. Brownsword und M. Rich sowie Ultima Ratio und Verhältnismäßigkeitsprinzip. Unter Rückgriff auf normen- und straftheoretische Argumente wird Legitimationsgründen für den Einsatz von Strafe im Arzneimittelfälschungsbereich nachgegangen. Untersucht wird, in welchem Ergänzungsverhältnis Strafrecht und Technik zur Eindämmung von Delinquenz stehen sollten. Die Arbeit plädiert für einen die Funktionslogik des Strafrechts tragenden Einsatz technischer Sozialkontrollmittel. Aus den theoretischen Befunden folgen Vorschläge zur Stärkung des formellen Strafanspruchs.
ISBN 9783428195329
Medientyp Buch
Copyrightjahr 2026
Verlag Duncker & Humblot
Abbildungen 19 Abb., 10 Tab.; 953 S., 19 schw.-w. Abb., 10 schw.-w. Tab.
Sprache Deutsch