Mindeststrafen in Theorie und Praxis

Zugleich ein Beitrag zum Strafverfassungs- und Strafzumessungsrecht

Mindeststrafen in Theorie und Praxis

Zugleich ein Beitrag zum Strafverfassungs- und Strafzumessungsrecht

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Obgleich kaum eine Legislaturperiode vergeht, ohne dass neue Mindeststrafen eingeführt oder vorhandene verschärft werden, sind diese bislang kaum erforscht. Benedikt Linder untersucht deshalb gesetzliche Strafrahmenuntergrenzen aus theoretischer wie praktischer Perspektive. Ausgehend von einer rechtshistorischen und rechtsvergleichenden Bestandsaufnahme arbeitet er zunächst die verfassungsrechtliche Bedeutung und strafzumessungsrechtliche Funktion der Mindeststrafen sowie ihre Verwendung durch den Gesetzgeber heraus. Anschließend wird anhand ausgewählter Richtervorlagen, einer umfangreichen Analyse möglicher Vermeidungsstrategien und einer Auswertung der statistisch verhängten Strafen erläutert, dass überhöhte Mindeststrafen in der Praxis nicht verhängt, sondern regelmäßig korrigiert werden sollten. Mit seiner abschließenden rechtspolitischen Bewertung verdeutlicht der Autor die zahlreichen damit einhergehenden Probleme und präsentiert mögliche Lösungsansätze.

Kapitel 1: Grundlagen und Problemstellung
A. Begriffsklärung und Definition der Mindeststrafe
B. Mindeststrafen im historischen und internationalen Vergleich
C. Korrektur unangemessener Mindeststrafen durch die Praxis
Kapitel 2: Mindeststrafen im geltenden deutschen Recht
A. Verfassungsrechtliche Determinanten der Mindeststrafen
B. Strafzumessungsrechtliche Funktion der Mindeststrafen
Kapitel 3: Verwendung von Mindeststrafen durch den Gesetzgeber
A. Entwicklung hoher Mindeststrafen im Längsschnitt
B. Reformen hoher Mindeststrafen durch den Gesetzgeber
C. Ursachen für den Trend zu immer höheren Mindeststrafen
Kapitel 4: Anwendung hoher Mindeststrafen in Konfliktfällen
A. Kontrolle hoher Mindeststrafen durch das BVerfG
B. Entscheidungen der Fachgerichte nach erfolglosen Normenkontrollen
Kapitel 5: Strategien zur richterlichen Vermeidung hoher Mindeststrafen
A. Vermeidung der absoluten Strafdrohung des 211 Abs. 1 StGB
B. Vermeidung anderer hoher Mindeststrafen
Kapitel 6: Statistische Bedeutung hoher Mindeststrafen
A. Beschreibung der Vorgehensweise
B. Ergebnisse der Untersuchung
C. Interpretation der Ergebnisse
Kapitel 7: Rechtspolitische Bewertung
A. Zusammenfassung der wesentlichen Ergebnisse
B. Problematik der gerichtlichen Vermeidung von Mindeststrafen
C. Lösungsansätze
D. Résumé
Anhang



Kapitel 1: Grundlagen und Problemstellung
A. Begriffsklärung und Definition der Mindeststrafe
B. Mindeststrafen im historischen und internationalen Vergleich
C. Korrektur unangemessener Mindeststrafen durch die Praxis
Kapitel 2: Mindeststrafen im geltenden deutschen Recht
A. Verfassungsrechtliche Determinanten der Mindeststrafen
B. Strafzumessungsrechtliche Funktion der Mindeststrafen
Kapitel 3: Verwendung von Mindeststrafen durch den Gesetzgeber
A. Entwicklung hoher Mindeststrafen im Längsschnitt
B. Reformen hoher Mindeststrafen durch den Gesetzgeber
C. Ursachen für den Trend zu immer höheren Mindeststrafen
Kapitel 4: Anwendung hoher Mindeststrafen in Konfliktfällen
A. Kontrolle hoher Mindeststrafen durch das BVerfG
B. Entscheidungen der Fachgerichte nach erfolglosen Normenkontrollen
Kapitel 5: Strategien zur richterlichen Vermeidung hoher Mindeststrafen
A. Vermeidung der absoluten Strafdrohung des 211 Abs. 1 StGB
B. Vermeidung anderer hoher Mindeststrafen
Kapitel 6: Statistische Bedeutung hoher Mindeststrafen
A. Beschreibung der Vorgehensweise
B. Ergebnisse der Untersuchung
C. Interpretation der Ergebnisse
Kapitel 7: Rechtspolitische Bewertung
A. Zusammenfassung der wesentlichen Ergebnisse
B. Problematik der gerichtlichen Vermeidung von Mindeststrafen
C. Lösungsansätze
D. Résumé
Anhang

ISBN 9783161644283
Medientyp Buch
Copyrightjahr 2026
Verlag Mohr Siebeck
Sprache Deutsch