Planung und Bau verfahrenstechnischer Anlagen

Projektmanagement und Fachplanungsfunktionen

Planung und Bau verfahrenstechnischer Anlagen

Projektmanagement und Fachplanungsfunktionen

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Am Beispiel der Planung und des Baus von Produktionsanlagen der chemischen und petrochemischen Industrie zeigt der Verfasser das Zusammenspiel der verschiedenen Aktivitäten beim allgemeinen verfahrenstechnischen Anlagenbau auf. Das Buch vermittelt in systematischer Weise nicht nur das Entstehen einer Anlage in allen Stadien bezüglich Projektmanagement und Fachplanungsfunktionen, sondern es beschreibt auch das wirtschaftliche und gesetzliche Umfeld mit Grundsituationen aus der Praxis des Anlagenbaus. Dem Jungingeneieur, der in die faszinierende Welt des Anlagenbaus hineinwachsen möchte, wird die Chance gegeben, sich umfassend und schnell in dieses Tätigkeitsfeld einzuarbeiten.

1. Projektleitung als technisch-wirtschaftliche Organisationsaufgabe
1.1. P1anung
1.2. Projekt
1.2.1. Projektführung
1.2.2. Projektorganisation
1.2.3. Projektziele
1.2.4. Phasengliederung, Ab1aufp1anung
1.2.5. Überwachung und Steuerung des Soll-/Ist-Zustandes
1.2.6. Information, Überwachung der Nahtstellen
1.2.7. Motivation, Instruktion
2. Anlagenbau aus dem Blickwinkel der beteiligten Interessenten
2.1. Die Be1ange des Anlagenbetreibers
2.1.1. Investitionskosten
2.1.2. Rohstoff- und Energiekosten
2.1.3. Unfal1sicherheit
2.1.4. Verfügbarkeit
2.1.5. Instandhaltung
2.1.6. Personalkosten
2.1.7. Werksbelange
2.1.8. Umweltbelange, Genehmigungsfähigkeit
2.1.9. Fertigstellungstermin
2.1.10.Zusammenarbeit mit dem Anlagenbauer
2.1.11. Interessenwahrnehmung des Anlagenbetreibers
2.2. Der Standpunkt des Anlagenbauers
2.2.1. Abgrenzung der selbständigen Ingenierbüros gegen solche von Anlagenbetreibern
2.2.2. Schwankungen im Arbeitsanfall
2.2.3. Termine
2.2.4. Änderungen
2.2.5. Akquisitionskosten
2.2.6. Haftungsbeschränkung
2.2.7. Projektorganisation beimAnlagenbauer
2.3. Vertragsformen Anlagenbetreiber - Anlagenbauer
2.3.1. Berater-Vertrag
2.3.2. Engineering-Vertrag
2.3.2.1. DerAnlagenbetreiber ist Verfahrensgeber
2.3.2.2. Das Ingenieurbüro ist Verfahrensgeber
2.3.2.3. Lizenznahme von dritter Seite
2.3.2.4. Vorteile und Voraussetzungen
2.3.2.5. Engineering-Vertrag mit Investitionssummengarantie
2.3.3. DerLiefervertrag für Anlagen
2.4. Aufgaben der Ausrüstungshersteller
2.4.1. Maschinen- und gerätetechnische Ausrüstungen
2.4.2. Apparate
2.4.3. Vertragsgestaltung aus der Sicht des Herstellers von Ausrüstungen
3. GesetzIiche Gnmdlagen für Anlagenbau und -betrieb
3.1. Überblick über die gesetzlichen Grundlagen
3.1.1. Entwicklung der einschlägigen Gesetzgebung
3.1.2. Einteilung in Gesetzgebungskomplexe
3.1.3. Gesetzgebungspraxis für technische Bestimmungen
3.1.4. Das Arbeiten mit Gesetzestexten
3.2. Arbeitssicherheit und Arbeitsschutz
3.2.1. Reichsversicherungsordnung und Unfallverhütungsvorschriften
3.2.1.1. Gewerbliche Berufsgenossenschaften (BG)
3.2.1.2. Zusammenarbeit mit anderen Stellen
3.2.1.3. Erlß vonUnfallverhütungsvorschriften und Richtlinien
3.2.1.4. Rechtliche Wirkung der Unfallverhütungs-Vorschriften
3.2.1.5. Die Pflichtenübertragung
3.2.1.6. Bedienungsanweisung
3.2.1.7. Die Sicherheitsbeauftragten
3.2.2. Das Arbeitssicherheitsgesetz
3.2.3. Das Betriebsverfassungsgesetz
3.2.4. Das Gerätesicherheitsgesetz
3.2.5. Das Chemikaliengesetz
3.2.5.1 Die Arbeitsstoffverordnung
3.2.5.2 Technische Regeln für gefährliche Arbeitsstoffe
3.2.6 Die Gewerbeordnung
3.2.6.1 Überwachungsbedürftige Anlagen
3.2.6.2 Fürsorgepflicht des Untemehrners
3.2.6.3 Die Verordnung über Arbeitsstätten
3.3 Genehrnigungsverfahren für verfahrenstechnische Anlagen
3.3.1. Defmitionen des Standes der Technik
3.3.1.1. Stand der Technik für die Sicherheitstechnik
3.3.1.2. Stand der Technik für den Umweltschutz
3.3.2. Förmliches Genehmigungsverfahren nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz
3.3.3. Vereinfachtes Genehmigungsverfahren nach dem Bundesimmissionsschutzgesetzt und Bauartenzulassung
3.3.4. Baurechtliche Genehmigungen
3.3.5. Wasserrechtliche Erlaubnis, Bewilligung, Genehmigung
3.3.6. Sonstige Genehmigungen
3.3.7. Abfassung des Genehmigungsantrages nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz
3.3.7.1. Topographische Karte
3.3.7.2. Bauvorlagen
3.3.7.3. Anlagen-und Betriebsbeschreibung
3.3.7.4. Schematische Darstellung für den Genehmigungsantrag
3.3.7.5. Maschinenaufstellungsplan
3.3.7.6. Immissionsprognose
3.3.7.7. Plan zur Verwertung der Reststoffe
3.3.7.8 Sicherheitsanalyse
3.4. Vorschriften des Umweltschutzes
3.4.1. Bundesimmissionsschutzgesetz und Ausführungsvorschriften
3.4.2. Altöl- und Abfallbeseitigungsgesetz
3.4.3. Abwasserabgabengesetz
4. Das Vorprojekt
4.1. Definition des Vorprojektes
4.2. Untemehmerische Entscheidungskriterien für Investitionen
4.3. Kostenermittlungen
4.3.1. Investitionskostenschätzungen
4.3.2. Investitionskostenkalkulation
4.4. Planungvon Kostenkontrollen
4.5. Terminplanung
4.6. Finanzplanung
4.7. Begutachtung
5. Verfahrensentwicklung
5.1. Verfahrensentwicklung im Labormaßstab
5.2. Verfahrensentwicklung im halbtechnischen Maßstab
6. Verfahrensauslegung für groitechnische Anlagen(basic design)
6.1. Mengen- und Energiebilanzen
6.2. Fließbilder
6.2.1. Grundfließbild
6.2.2. Verfahrensfließbild
6.2.3. Rohrleitungs- und Instrumentenfließbild
6.3. Verfahrenstechnische Spezifikationen für Ausrüstungen
6.3.1. Auslegungsvorschrift für Behälter
6.3.2. Auslegungsvorschrift für Wärmeübertrager
6.3.3. Auslegungsvorschrift für Abscheider und Filter
6.3.4. Auslegungsvorschrift für Kolonneneinbauten
6.3.5. Auslegungsvorschrift für Pumpen
6.3.6. Auslegungsvorschrift für Verdichter
6.3.7. Auslegungsvorschriften für Meß- und Regelgeräte
6.3.8. Auslegungsvorschrift für Steuerungen
6.3.9. Auslegungsvorschrift für Sicherheitsventile
6.4. Verfahrensbeschreibung
6.5. Einflüsse von Umweltschutzbedingungen auf die Auslegung verfahrenstechnischer Anlagen
6.5.1. Kühlung und Kondensationbei einemTrocknungsverfahren
6.5.2. Prozeßwasserkreislaufführung
6.5.3. Vakuumerzeugungseinrichtungen
6.6. Einflüssevon Betriebsmittelbedingungen auf die Auslegung verfahrenstechnischer Anlagen
6.6.1. Antriebsenergie
6.6.2. Die Kraft-Wärme-Kopplung
6.6.3. Beheizung mit Wasserdampf
6.6.4. Beheizung mit Wärmeübertragungssystemen
6.6.4. Wärmetausch
6.6.5. Kühlung
6.7. Einsatz der EDV bei verfahrenstechnischen Planungen
7. Planungsabwicklung
7.1. Aufgaben des Projektleiters
7.1.1. Informationsbeschaffung und -weitergabe
7.1.2. Abklärung des Standes der Verfahrensauslegung
7.1.3. Ausrüstungen mit langen Lieferzeiten
7.1.4. Ermittlung Planungsstundenbedarf
7.1.5. Terminplanung
7.1.6. Autbau Projekt-Organisation
7.1.7. Terminkontrolle, Fortschrittsberichte
7.1.8. Kostenkontrollen
7.1.9. Vertragsverhandlungen
7.1.10. Besprechungen und Motivationen
7.2. Terminplanung und -überwachung
7.2.1. Netzplantechniken
7.2.2. Aufstellung eines Netzplanes
7.2.2.1. Projektstrukturplan
7.2.2.2. Ablaufanalyse
7.2.2.3. Zeit- und Kapazitätsanalyse
7.2.3. Termin-Überwachung mit der Netzplantechnik
7.2.4. Vorteile der Netzplantechnik
7.2.5. Wichtige anfängliche Planungsereignisse
7.3. Aufstellungsplanung
7.3.1. Layout-Modell
7.3.2. Aufstellungsplan
7.3.3. Gemeinsamer Aufstellungs- und Rohrleitungsplan
7.3.4. Grundmodell
7.4. Rohrleitungs- und Instrumentenfließbild
7.5. Planungsabwicklung der Apparate
7.5.1. Apparateleitzeichnung
7.5.2. Apparatebeschaffung
7.5.3. Werkstattzeichnung
7.5.4. Druckbehälter
7.5.5. Einteilung der Wänneübertrager
7.5.6. Werksprüfung, TÜv-Abnahrne, Versand
7.5.7. Zeichnungslieferung und Dokumentation
7.6. Planungsabwicklung der Maschinen
7.6.1. Einordnung der Maschinen in verfahrenstechnische Anlagen
7.6.2. Zuverlässigkeit vonPumpen und Verdichtern
7.6.3. Spezifikation der Maschinen
7.6.4. Datenblatt für Kreiselpumpen
7.6.5. Charakteristiken von Kreiselpumpen
7.6.6. Technische Dokumentation und Zeichnungslieferung
7.6.7. Ersatzteilbeschaffung
7.6.8. Terminverfolgung, Werksprüfung, Versand
7.7. Planungsabwicklung der Bau- und Stahlbauarbeiten
7.7.1. Charakterisierung der Bau- und Stahlbauarbeiten
7.7.2. Leitplanung für Bauarbeiten und Stahlbau
7.7.3. Ausftihrungsplan für Bauarbeiten und Stahlbau
7.7.4. Leistungs- und Honorarordnung der Ingenieure (LHO)
7.7.5. Prüfstatiker
7.7.6. Ausschreibung und Vergabe
7.7.7. Verdingungsordnung für Bauleistungen (VOB)
7.7.8 Brandschutz
7.8. Planungsabwicklung der Rohrleitungen
7.8.1. RohrleitungsspezifIkation
7.8.2. Technische Beschaffungsvorschriften
7.8.3. Rohrleitungsliste
7.8.4. Summenplan Untergrund
7.8.5. Rohrbrückenbelegungsplan
7.8.6. Modellverrohrung
7.8.7. Isometrische Rohrleitungszeichnungen mit Rohrteilelisten
7.8.8. Elastizitätsberechnungen
7.8.9. Materialauszüge
7.8.10. Datenblatt Übergabepunkte
7.8.11. Ausschreibungsunterlagen Rohrleitungsmontage und Montageabrechnung
7.9 Dämmarbeiten
7.9.1 Wärmedämmung
7.9.2 Kältedämmung
7.9.3. Lieferbedingungen, Aufmaßrichtlinien
7.10. Anstrich
7.10.1. Oberflächenvorbereitung
7.10.2. Aufbau Anstrichsystem
7.10.3. Spezifikation und Beschaffung des Anstrichs
7.11. Planungsabwicklung Elektrotechnik
7.11.1. Elektrische Antriebsmotoren
7.11.2. Liste elektrischer Verbraucher
7.11.3. Stromversorgung
7.11.4. Versorgungssicherheit für elektrische Energie
7.11.5. Schaltanlagen
7.11.6. Explosionsschutz - physikalische und chemische Grundlagen
7.11.7. Explosionsschutz-Vorschriften für elektrische Betriebsmittel
7.11.8. Planungsarbeiten der Elektrotechnik im Ingenieurbüro
7.12 MeB-, Steuerungs- und Regelungstechnik (MSR)
7.12.1.Meßwertanzeiger
7.12.2.Meßwertaufnehmer
7.12.3. Regelungstechnik
7.12.4.Steuerungstechnik
7.12.5. Stellglieder
7.12.6. Meßwartengestaltung
7.12.7. Planungsarbeiten MSR-Technik im Ingenieurbüro
8. Beschaffung
8.1. Allgemeine Vertragsbedingungen
8.2. Abwicklungspraxis des Technischen Einkaufs
8.2.1. Anfrage
8.2.2. Angebotsbearbeitung
8.2.3. Bestellung
8.3. Terminverfolgung
9. Montage
9.1. Organisation der Montageplanung
9.2. Montageplanung
9.2.1. Planungsgrundlagen
9.2.2. Terminplanung und -verfolgung
9.2.3. Bereitstellungsplanung Montagepersonal
9.2.4. Montageleitung und -überwachung
9.2.5. Baustelleneinrichtung
9.2.6. Allgemeine Montagebedingungen
9.2.7. Baustellendokumentation und -schriftverkehr
9.2.8. Versicherungen
9.2.9. Montagekosten
9.3. Montageabwicklung
9.3.1. Einrichten der Baustelle
9.3.2. Bauarbeiten
9.3.3. Grobmontage
9.3.4. Maschinenmontage
9.3.5. Rohrleitungsmontage
9.3.6 Dämmarbeiten
9.3.7. Montage elektro-, meß-, regel- und steuerungstechnischer Ausrüstungen
9.3.8. Sonstige Montagearbeiten
9.4. Funktionsprüfungen
10. Inbetriebnahme
10.1. Inbetriebnahmegerechte Anlagenplanung
10.1.1. Anlagenauslegung im Hinblick auf die Inbetriebnahme
10.1.2.Bedienungsanleitung
10.1.3. Betriebshandbuch
10.2. Organisatorische Vorbereitung der Erstinbetriebnahme
10.2.1. Terminablaufplanung
10.2.2.Anfahrpersonal
10.2.3. Rohstoffe, Betriebs- und Hilfsstoffe
10.2.4. Ersatzteile und Werkstattbetreuung
10.2.5. Analysenprogramm und Laborbetreuung
10.2.6.Kommunikation
10.2.7. Inbetriebnahmekosten
10.3. Vorbereiten der Anlage zur Inbetriebnahme
10.3.1.Checken der Anlage
10.3.2. Spülen der Anlage
10.3.3. Funktionsprüfungen und Probeläufe mit Spül- bzw. ungefährlichen Medien
10.3.4. Gesamtdichtigkeitsprüfung
10.3.5. Einfüllen von Katalysator
10.3.6. Inertisieren der Anlage
10.4. Anfahren der Anlage
11. Schrifttum
11.1 Zusammenstellung zum Schrifttum Gesetzestexte
12. Sachwortverzeichnis.
ISBN 978-3-540-41831-3
Artikelnummer 9783540418313
Medientyp Buch
Auflage 4. Aufl.
Copyrightjahr 2001
Verlag Springer, Berlin
Umfang XVII, 526 Seiten
Abbildungen XVII, 526 S.
Sprache Deutsch