Pharmazeutische Technologie

Industrielle Herstellung und Entwicklung von Arzneimitteln

Pharmazeutische Technologie

Industrielle Herstellung und Entwicklung von Arzneimitteln

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Dieses Buch ist eine praxisnahe und doch leicht verständliche Einführung in die physikalischen Grundlagen der Herstellung von Arzneimitteln. Die notwendigen quantitativen Methoden werden Schritt für Schritt hergeleitet, wobei stets das Verstehen des physikalischen Zusammenhangs im Mittelpunkt steht. Ein unverzichtbares Lehr- und Nachschlagewerk für Einsteiger und Profis in der pharmazeutischen Produktion, sowie für Studenten der Pharmazie im 2. Studienabschnitt.

1: Allgemeine Grundlagen zur pharmazeutischen Technologie
1: Biopharmazeutische Grundlagen
1.1 LADME-Konzept
1.2 Grundzüge der Pharmakokinetik
1.2.1 Kompartimentmodelle
1.2.1.1 Das Ein-Kompartiment-Modell für die i.v.-Applikation
1.2.1.2 Das Ein-Kompartiment-Modell für die perorale Applikation
1.2.1.3 Das Zwei-Kompartiment-Modell
1.2.2 Der Dostsche Flächensatz
1.2.3 Wirkdauer und therapeutische Breite
1.2.4 Mehrfachapplikation und Kumulation
1.2.5 First-pass-Effekt
1.3 Orte zur Applikation von Arzneistoffen - Gesichtspunkte zu ihrer Auswahl
1.3.1 Mundhöhle
1.3.2 Gastrointestinaltrakt
1.3.2.1 Dünndarm
1.3.3.2 Rektum
1.3.3 Haut
1.3.4 Atemwege
1.3.5 Vagina
1.3.6 Parenterale Applikation
2: Planung der Qualität einer Arzneiform
2.1 Pharmazeutisch-technologische Aspekte bei der Wirkstoffauswahl
2.2 Qualität eines Arzneimittels - Pflichtenheft
2.2.1 Qualitätsmerkmale eines Arzneimittels
2.2.1.1 Allgemeine Qualitätsmerkmale
2.2.1.2 Spezifische Qualitätsmerkmale
3: Versuchsplanung und Auswertung
3.1 Allgemeine Vorgehensweise bei wissenschaftlichem Arbeiten
3.2 Versuchsplanung
3.2.1 Grundprinzipien der Versuchsplanung
3.2.2 Datenanalyse
3.3 Statistische Grundlagen
3.3.1 Grundbegriffe der Wahrscheinlichkeitsrechnung
3.3.1.1 Relative Häufigkeit/Eintrittswahrscheinlichkeit eines Ereignisses
3.3.1.2 Zufallsvariable/diskrete Zufallsvariable
3.3.1.3 Unabhängige Ereignisse/Wahrscheinlichkeit für deren gleichzeitiges Eintreten
3.3.1.4 Verteilungsfunktion einer diskreten Zufallsvariablen
3.3.1.5 Erwartungswert einer diskreten Zufallsvariablen
3.3.1.6 Eigenschaften des Erwartungswertes bei diskreten Zufallsvariablen
3.3.1.7 Varianz einer diskreten Zufallsvariablen
3.3.1.8 Eigenschaften der Varianz bei diskreten Zufallsvariablen
3.3.1.9 Standardisierte Zufallsvariable
3.3.1.10 Paare diskreter Zufallsvariabler/Randverteilungen
3.3.1.11 Gemeinsame Verteilung des Zufallsvektors (X, Y)
3.3.1.12 Verteilungsfunktion des Zufallsvektors (X, Y)
3.3.1.13 Summen und Produkte diskreter Zufallsvariabler
3.3.1.14 Stetige Zufallsvariable
3.3.1.15 Erwartungswert und Varianz einer stetigen Zufallsvariablen
3.3.1.16 Die Normalverteilung
3.3.1.17 Eigenschaften der standardisierten Normalverteilung
3.3.2 Angewandte mathematische Statistik
3.3.2.1 Stichprobenfunktion/Schätzfunktion
3.3.2.2 Varianz des Mittelwertes $$\bar X$$ einer Stichprobe
3.3.2.3 Schätzwert für die Varianz $${\sigma ^2}$$ der Grundgesamtheit
3.3.2.4 Vertrauensgrenzen und Testen von Hypothesen
3.3.2.4.1 Fall 1: Mittelwert und Standardabweichung der Grundgesamtheit sind bekannt
3.3.2.4.2 Fall 2: Die Streuung der Grundgesamtheit ist unbekannt
3.3.2.5 Test zweier Mittelwerte aus normalverteilten Grundgesamtheiten
3.3.3 Varianzanalyse
3.3.3.1 Modell mit festen Effekten (Modell 1); einfache Klassifikation
3.3.3.2 Parameterschätzung für Modell 1 aus Stichprobenwerten
3.3.3.3 Erwartungstreue Schätzfunktion für das Gesamtmittel
3.3.3.4 Tests zur Prüfung der Nullhypothese
3.3.3.5 Signifikanzprüfung von Unterschieden zwischen Gruppenmittein
3.3.4 Response-Surface-Technik zur Optimierung
3.3.4.1 Die Response-Surface
3.3.4.2 Approximation der Response-Surface
3.3.4.3 Die lineare Regression
3.3.4.4 Genauigkeit der Regression
3.3.4.5 Vertrauensbereich für die Steigung
3.3.4.6 Vertrauensbereich für den Ordinatenabschnitt
3.3.4.7 Vertrauensbereich für die Regressionsgerade
3.3.4.8 Mehrere Einflußgrößen/Verallgemeinerung der Methode
3.3.4.9 Größe der Standardabweichung in Abhängigkeit von den Werten der Einflußgrößen
3.3.4.10 Verfahren zur Ermittlung geeigneter Modellfunktionen
3.3.4.11 Hinweise zur Konstruktion von Modellfunktionen
3.3.5 Fehlerrechnung
3.3.5.1 Fehlerarten
3.3.5.2 Charakterisierung von Meßwerten und ihren Fehlern
3.3.5.3 Fehlerfortpflanzung
3.3.5.3.1 Fortpflanzung des Fehlers einer Einzelmessung
3.3.5.3.2 Fortpflanzung des mittleren Fehlers
3 Thermodynamische Grundlagen
4.1 Extensive und intensive Eigenschaften
4.2 Grundbegriffe der Thermodynamik
4.2.1 Temperatur, nullter Hauptsatz der Thermodynamik
4.2.2 Temperaturmessung, absoluter Nullpunkt
4.2.3 Wärme, Wärmekapazität
4.2.4 Wärmeeinheit
4.3 Ideale und reale Gase
4.3.1 Das ideale Gasgesetz
4.3.2 Charakteristika idealer Gase
4.3.3 Korrektur für reale Gase
4.3.3.1 Bedeutung des Kovolumens
4.3.4 Molekulare Deutung von Druck und Temperatur
4.4 Der erste Hauptsatz der Thermodynamik
4.4.1 Innere Energie und Wärme
4.4.2 Wärmeaustausch bei konstantem Druck, Enthalpie
4.4.3 Klassifizierung von Systemen
4.4.4 Formulierung des ersten Hauptsatzes der Thermodynamik
4.5 Innere Energie und Enthalpie als Zustandsgrößen
4.6 Differentiation von Funktionen mehrerer Variabler
4.6.1 Eigenschaften von Zustandsfunktionen
4.6.2 Integration von Funktionen mehrerer Variabler
4.6.3 Bedeutung und Anwendung von innerer Energie und Enthalpie
4.6.3.1 Bedeutung der partiellen Ableitungen von U und H
4.6.3.2 Reaktionswärme bei konstantem Volumen
4.6.3.3 Reaktionswärme bei konstantem Druck
4.6.3.4 Bildungsenthalpie
4.6.3.5 Der Hess'sche Satz
4.6.4 Der zweite Hauptsatz der Thermodynamik
4.6.4.1 Die Triebkraft einer chemischen Reaktion und ihre Messung
4.6.4.2 Spontane Prozesse und reversible Ersatzprozesse
4.6.4.3 Formulierung des zweiten Hauptsatzes der Thermodynamik
4.6.5 Die Helmholtz-Energie (freie Energie)
4.6.6 Die Gibbs-Energie (freie Enthalpie)
4.6.7 Triebkräfte bei Phasenübergängen
4.6.7.1 Triebkraft der Verdampfung einer Flüssigkeit
4.6.7.2 Triebkraft eines beliebigen Phasenüberganges
4.6.7.3 Verallgemeinerungen
4.6.7.3.1 Verdampfung einer Flüssigkeit bei beliebigen Drücken
4.6.7.3.2 Phase I ist eine kondensierte Phase
4.6.7.3.3 Phasenübergang zwischen zwei kondensierten Phasen
4.6.8 Das chemische Potential eines Stoffes
4.7 Das Massenwirkungsgesetz
4.7.1 Abhängigkeit des Lösungsmitteldampfdruckes von der Zusammensetzung der Lösung
4.7.2 Osmose
4.7.2.1 Berechnung des osmotischen Druckes
4.7.3 Das chemische Potential eines gelösten Stoffes
4.7.4 Das Massenwirkungsgesetz für heterogene Systeme
4.8 Entropie
4.8.1 Molekulare Ursachen der Triebkraft
4.8.1.1 Verdampfung und Kondensation
4.8.1.2 Die "reversible"Wärme
4.8.1.3 Temperaturabhängigkeit der "reversiblen"Wärme
4.8.2 Entropie als Zustandsfunktion
4.8.3 Experimentelle Bestimmung der Entropie
4.8.4 Entropieänderung bei einer Phasenumwandlung
4.8.5 Entropie und der zweite Hauptsatz der Thermodynamik
4.8.6 Zusammenfassung der Entropieberechnung
4.8.7 Entropie und der dritte Hauptsatz der Thermodynamik 191 4.8.7.1 Expansion eines idealen Gases
4.8.8 Festlegung des Entropienullpunktes
4.8.8.1 Bestimmung der molaren Standardentropie
4.9 Die Gibbs-Fundamentalgleichungen
4.10 Phasengleichgewicht gasförmig/flüssig
5: Dimensionsanalyse und Maßstabsvergrößerung
5.1 Einheitensysteme - Basiseinheiten
5.1.1 Abgeleitete Einheiten, kohärentes Einheitensystem
5.1.2 Übergang auf andere Maßsysteme
5.1.3 Dimensionslose Darstellung von Gleichungen
5.2 Barometrische Höhenformel
5.3 Druckabfall in einem senkrecht stehenden, gleichmäßig durchströmten Rohr
5.4 Dimensionsanalyse
5.5 Formale Durchführung der Dimensionsanalyse
5.5.1 Durchführung anhand eines bekannten Sachverhaltes
5.5.2 Verallgemeinete Durchführung
5.5.3 Aussage des ?-Theorems
5.6 Anwendung der Dimensionsanalyse auf das Beispiel "Druckabfall im senkrecht stehenden Rohr"
5.7 Diskussion der Dimensionsanalyse
5.7.1 Gründe für die Herleitung dimensionsloser Gruppen
5.8 Maßstabsvergrößerung - Scale up
5.8.1 Ähnlichkeit und Modelltheorie
5.8.1.1 Ähnlichkeiten und Ähnlichkeitskriterien
5.8.2 Modelle und Kriterien für die Ähnlichkeit zweier Systeme
5.8.3 Anwendungsbeispiele
5.8.3.1 Pulvermischer
5.8.3.2 Ermittlung der Umdrehungszahl eines Rührers
2: Feste Arzneiformen Allgemeine Qualitätsmerkmale Grundoperationen
6: Allgemeine Qualitätsmerkmale fester Arzneiformen
6.1 Gängige Arten fester Arzneiformen
6.1.1 Pulver
6.1.1.1 Pulver zur Inhalation
6.1.1.2 Pulver zur Herstellung von Parenteralia
6.1.1.3 Pulver zur lokalen Anwendung (Puder)
6.1.2 Granulate
6.1.2.1 Granulate als eigenständige Arzneiform
6.1.2.2 Brausegranulate
6.1.3 Tabletten
6.1.3.1 Einfache, nicht weiterbehandelte Tabletten
6.1.3.2 Filmtabletten
6.1.3.3 Mehrschichttabletten
6.1.3.4 Manteltabletten
6.1.3.5 Lutsch-, Kau- und Sublingual- bzw. Bukkaltabletten
6.1.3.6 Vaginaltabletten
6.1.3.7 Brausetabletten
6.1.4 Hart- und Weichgelatinekapseln
6.1.4.1 Hartgelatinekapseln
6.1.4.1.1 Herstellung von Hartgelatinekapseln
6.1.4.2 Weichgelatinekapseln
6.1.5 Grundoperationen zur Herstellung fester Arzneiformen
6.2 Allgemeine Qualitätsmerkmale fester Arzneiformen - Anforderungen der Arzneibücher
6.2.1 Generelle Anmerkungen zur Prüfung von Arzneiformen
6.2.1.1 Prüfungen an festen Arzneiformen
7: Teilchengrößenanalyse
7.1 Charakterisierung von Einzelpartikeln
7.1.1 Länge
7.1.1.1 Siebanalyse
7.1.1.2 Direkt abbildende optische Meßverfahren
7.1.2 Äquivalentdurchmesser
7.1.2.1 Geometrische Äquivalentdurchmesser
7.1.2.2 Physikalische Äquivalentdurchmesser
7.1.3 Spezifische Oberflächen
7.1.4 Formfaktoren
7.1.4.1 Häufig gebrauchte Formfaktoren
7.1.4.2 Sauter-Durchmesser
7.1.4.3 Sphärizitätsdiagramme
7.2 Charakterisierung von Schüttgütern
7.2.1 Packungsstruktur, Porosität und Schüttdichte
7.2.1.1 Flächenporosität
7.2.1.2 Schüttdichte
7.2.2 Ermittlung von Partikelgrößenverteilungen
7.2.2.1 Siebanalyse
7.2.2.1.1 Auswertung einer Siebanalyse
7.2.2.1.2 Faktoren, die das Ergebnis einer Siebanalyse beeinflußen
7.2.2.2 Siebdauer
7.2.2.3 Gewinnung weiterer Informationen aus der Siebanalyse
7.2.2.4 Abschätzung der Teilchenanzahl auf einem Siebboden
7.2.3 Beschreibung von Teilchengrößenverteilungen
7.2.3.1 Allgemeine Maßzahlen
7.2.3.1.1 Angaben laut Arzneibuch
7.2.3.1.2 Statistische Maßzahlen
7.2.3.2 Parameter mathematischer Funktionen
7.2.4 Das Meßprinzip des Coulter-Counter
7.2.5 Mischen von Partikeln, die durch unterschiedliche Verteilungen beschrieben werden
7.2.6 Umrechnen auf ein anderes Feinheitsmerkmal innerhalb der gleichen Mengenart
7.2.6.1 Umrechnung einer Teilchengröße auf eine andere Mengenart
7.2.6.2 Verallgemeinerung der Umrechnung einer Teilchengrößenverteilung auf eine andere Mengenart
7.2.7 Oberflächenbestimmung bei feinkörnigen Schüttgütern
7.2.7.1 Gasadsorptionsverfahren
7.2.1.1 Die Adsorptionsisotherme
7.2.7.1.2 Die BET-Methode
7.2.7.1.3 Die BET-Einpunkt-Methode
7.2.7.2 Gaspermeation: Blaine-Methode
8: Charakteristische Eigenschaften von Schüttgütern
8.1 Kräfte und Spannungen
8.2 Sonderstellung der Schüttgüter
8.2.1 Die Janssen-Gleichung
8.2.2 Fließfähigkeit von Schüttgütern
8.2.3 Mohrsche Spannungskreise
8.2.3.1 Auswertung von Fließorten mit Hilfe der Mohrschen Spannungskreise
8.3 Haftkräfte in (trockenen) Schüttgütern
8.4 Festigkeit bei Kornverteilungen
9: Zerkleinern
9.1 Bruchmechanik/Materialeigenschaften
9.1.1 Bruchverhalten
9.1.1.1 Rißausbreitung
9.1.1.2 Bruchverläufe bei verschiedenen Materialien in Abhängigkeit von der Beanspruchungsart
9.1.1.3 Beanspruchungsarten im Hinblick auf die Zahl der gleichzeitig beanspruchten Partikel
9.1.2 Zerkleinerungstechnische Kennwerte
9.1.3 Pharmazeutisch übliche Mühlen
9.1.3.1 Mühlen für die Beanpruchungsart I(Beanspruchung zwischen zwei Werkzeugflächen)
9.1.3.2 Mühlen für die Beanspruchungsart II (Prallmühlen)
10: Trennverfahren
10.1 Reale Trennung
10.1.1 Fehlausträge, Normalaustrag
10.1.2 Trennschärfe
10.1.3 Praktische Ermittlung von Trennfunktionen
10.2 Klassiergeräte
10.2.1 Siebtürme
10.2.1.1 Trenngradkurve bei Reihenschaltung von Klassierern
10.2.2 Luftstrahlsiebe
10.2.3 Windsichter
11: Mischen
11.1 Elementarvorgänge beim Mischen; Grundbegriffe
11.2 Statistische Beschreibung von Mischungen
11.2.1 Zusammenhang zwischen Teilchenhäufigkeit und Wahrscheinlichkeiten in einer idealen Mischung
11.2.2 Wahrscheinlichkeiten bei kleinen Stichproben
11.2.3 Wahrscheinlichkeiten bei sehr großem Stichprobenumfang
11.3 Wahrscheinlichkeiten bei realen Mischungen
11.3.1 Die Partikel der Mischungskomponenten haben gleiches Volumen
11.3.2 Die Partikel der Mischungskomponenten haben verschiedene Volumina
11.4 Bestimmung und Beurteilung der Mischgüte
11.4.1 Mischgüte
11.4.2 Vertrauensbereich für die theoretische Mischgüte
11.4.3 Mindestprobenzahl zur Ermittlung der Mischgüte
11.4.4 Erforderliche Stichprobengröße
11.4.5 Zeitlicher Verlauf der Mischgüte; Bestimmung der Mischzeit
11.4.5.1 Kritische Anmerkung zur Mischzeit
11.5 Pharmazeutisch gebräuchliche Mischer
12: Verfahrenstechnische Grundlagen des Granulierens
12.1 Eigenschaften von Granulaten
12.1.1 Porosität
12.1.2 Festigkeit
12.2 Interpartikuläre Kräfte
12.2.1 Im trockenen Zustand wirksame Kräfte - Feststoffbrücken
12.2.1.1 Sinterung
12.2.1.2 Schmelzhaftung
12.2.1.3 Erhärtende Bindemittel
12.2.1.4 Kristallisation gelöster Stoffe
12.2.2 Im feuchten Zustand wirksame Kräfte - Flüssigkeitsbindung
12.2.2.1 Oberflächenspannung von Flüssigkeiten
12.2.2.1.1 Benetzung/Kapillardruck
12.2.2.2 Anwendung auf Pulverbetten
12.2.2.3 Flüssigkeitsbindungen in Granulaten
12.2.2.3.1 Bereiche unterschiedlicher Flüssigkeitsbindungen in Schüttgütern
12.2.2.3.2 Flüssigkeitsbrücken/Brückenbereich
12.2.2.3.3 Kapillardruckbereich
12.2.2.4 Energieverbrauch beim Granulieren als Maß für die auftretenden Bindungskräfte
12.2.2.5 Zusammenfassender Überblick über die interpartikulären Kräfte
12.3 Geräte zur aufbauenden Granulation
12.3.1 Funktionsprinzip des Granuliertellers
12.3.2 Funktionsprinzip einer Granuliertrommel
12.3.3 Funktionsprinzip eines Wirbelschichtgranulierverfahrens
14: Trocknen
13.1 Grundbegriffe
13.1.1 Phasendiagramm eines Luft/Wasser-Gemisches
13.1.2 Bestimmung des Wassergehaltes von Luft
13.1.2.1 Bestimmung der relativen Feuchte mit Hilfe eines Psychrometers
13.1.3 Energetik des Trocknungsvorganges
13.1.4 Aufbau und Anwendung des Mollier-Diagramms
13.1.5 Wärme- und Stoffübergänge bei Konvektionstrocknung
13.2 Verlauf der Trocknung
13.2.1 Der erste Trocknungsabschnitt
13.2.2 Der zweite Trocknungsabschnitt
13.2.3 Der dritte Trocknungsabschnitt
13.3 Trocknungsarten
13.3.1 Strahlungstrocknung
13.3.2 Dielektrische Trocknung (Mikrowellen)
13.3.3 Zerstäubungstrocknung (Sprühtrocknung)
13.3.4 Wirbelschichttrockner
13.3.4.1 Bedingungen für die Bildung einer Wirbelschicht
13.3.4.2 Energie- und Stoffbilanz bei der Wirbelschichttrocknung
13.3.5 Gefriertrockner
13.3.5.1 Wärme- und Stoffübergänge bei der Gefriertrocknung
13.3.5.2 Trocknungszeit beim Gefriertrocknen
14: Tablettieren
14.1 Preßmassen
14.2 Tablettenpressen
14.2.1 Exzenterpressen
14.2.2 Rundläuferpressen
14.3 Preßkraft/Wegdiagramme
14.4 Theorie der Pulverkompression
14.4.1 Kompressionsverhalten/Kompressibilität von Preßmassen
14.4.2 Komprimierbarkeit - Ansatz nach Leuenberger
14.4.2.1 Komprimierbarkeit reiner Stoffe
14.4.2.2 Komprimierbarkeit bei binären Mischungen
14.4.3 Hinweise zur Auswahl von Hilfsstoffen
3: Flüssige Arzneiformen - Allgemeine Qualitätsmerkmale, Grundoperationen
15: Flüssige Arzneiformen
15.1 Allgemeine Qualitätsanforderungen an flüssige Arzneiformen
15.2 Grundoperationen bei der Herstellung flüssiger Arzneiformen
15.3 Eigenschaften von Flüssigkeiten
15.3.1 Einwirken von Zugspannungen/Oberflächenspannung
15.3.2 Einwirkung von Schubspannungen/Zähigkeit bzw. Viskosität
15.3.3 Grenzschichtdicke
15.3.4 Strömungsprofile, laminar und turbulent
15.3.4.1 Laminare Strömung zwischen zwei Platten
15.3.4.2 Laminare Strömung durch Rohre
15.3.4.3 Die Hagen-Poiseuille-Gleichung
15.3.4.4 Übergang von laminarer zu turbulenter Strömung
16: Filtrieren
16.1 Filtrationsarten
16.1.1 Kuchenbildende Filtration
16.1.2 Tiefenfiltration
16.2 Vorgehensweisen beim Filtrieren
16.2.1 Filtration im Schwerefeld bei abnehmendem Flüssigkeitsüberstand
16.2.2 Filtration bei konstantem Volumenstrom
16.2.2.1 Lösung der Filtergleichung
16.2.3 Empirische Bestimmung der Filtrationskonstanten bei ?p = const.
17: Rühren
17.1 Rührertypen
17.2 Rührerformen und -einsatzbereiche
17.3 Leistungsbedarf von Rührern
17.4 Bestimmung der Rührerdrehzahl bzw. der Mischzeit
17.5 Rührerauswahl
18: Kinetik und Sterilisationsverfahren
18.1 Grundgleichungen der Kinetik
18.1.1 Bestimmung der Geschwindigkeitskonstanten
18.1.2 Temperaturabhängigkeit der Geschwindigkeitskonstanten
18.2 Anwendung der Grundgleichungen der Kinetik auf Sterilisationsverfahren
18.2.1 Dezimalreduktionszeit
18.2.2 z-Wert
18.2.3 Vergleich der Sterilisation in gespanntem Wasserdampf vs. trockener Hitzsterilisation
18.2.4 Strahlensterilisation
4: Disperse Arzneiformen
19: Pharmazeutisch übliche disperse Arzneiformen
19.1 Halbfeste Arzneiformen
19.2 Suspensionen
20: Eigenschaften der Komponenten disperser Systeme
20.1 Eigenschaften der flüssigen Komponenten
20.1.1 Oberflächenspannung
20.1.2 Grenzflächenspannung
20.1.3 Spreitung
20.2 Tenside
20.2.1 Grenzflächenspannung an Mischphasen; Adsorption
20.2.1.1 Bestimmung der maximalen Belegungsdichte der Grenzfläche
20.3 Diskussion von Emulgatoreigenschaften
20.3.1 Traube-Regel
20.3.2 Bancroft-Regel
20.3.3 Das HLB-System
20.3.4 Die Phaseninversionstemperaturmethode
20.3.5 Diskusion von Emulgatoreigenschaften auf thermodynamischer Grundlage
20.3.6 Leistungsfähigkeit verschiedener Emulgatoren
20.4 Assoziate von Tensidmolekülen
20.4.1 Dreieckskoordinaten
21: Stabilisierung disperser Systeme
21.1 Stabilität disperser Systeme bei verschiedenen Potentialverläufen
21.2 Die anziehenden Wechselwirkungen
21.2.1 Wechselwirkungen zwischen einem Paar isolierter Moleküle
21.2.2 Die Van-der-Waals-Anziehung
21.3 Interpartikuläre Wechselwirkung
21.3.1 Wechselwirkung zwischen makroskopischen Körpern
21.3.2 Einfluß der kontinuierlichen Phase auf die Van-der-Waals-Anziehung zwischen dispersen Teilchen
21.4 Abstoßende Wechselwirkungen
21.4.1 Die elektrische Doppelschicht
21.4.2 Das Coulomb-Gesetz, das elektrische Feld und sein Potential
21.4.3 Materie im elektrischen Feld
21.4.4 Die diffuse Doppelschicht
21.4.4.1 Die Debye-Hückel-Näherung
21.4.4.1.1 Eigenschaften der Debye-Länge
21.4.4.2 Die Gouy-Chapman-Näherung
21.4.5 Interpartikuläre Abstoßung durch überlappende Doppelschichten
21.5 Gesamtpotential bei dispersen Systemen; DLVO-Theorie
21.6 Sterische Stabilisierung
21.6.1 Sterische Stabilisierung durch adsorbierte Moleküle
21.6.2 Sterische Stabilisierung durch nichtadsorbierte Moleküle
22: Kinetik der Agglomeration bzw. Koagulation
22.1 Kinetik der raschen Agglomeration
21.2 Kinetik der langsamen Agglomeration infolge von Potentialbarrieren
23: Emulgierung
23.1 Emulgier- und Homogenisiermaschinen
23.2 Tropfenzerkleinerung
23.2.1 Tropfendeformation und -zerkleinerung in laminarer Strömung.
ISBN 978-3-642-72091-8
Artikelnummer 9783642720918
Medientyp Buch
Auflage Softcover reprint of the original 1st ed. 1998
Copyrightjahr 2012
Verlag Springer, Berlin
Umfang XX, 644 Seiten
Abbildungen XX, 644 S.
Sprache Deutsch