Interessenkollisionen in der Anwaltschaft
Straf- und berufsrechtliche Gefahren, Befreiungen und Reformvorschläge
Interessenkollisionen in der Anwaltschaft
Straf- und berufsrechtliche Gefahren, Befreiungen und Reformvorschläge
Der Autor behandelt das Problemfeld anwaltlicher Interessenkollisionen, insbesondere den strafrechtlichen Tatbestand des Parteiverrats nach
356 StGB sowie das berufsrechtliche Verbot der Vertretung widerstreitender Interessen nach
43a Abs. 4 BRAO. Beim Parteiverrat ist sowohl das geschützte Rechtsgut als auch die Auslegung nahezu aller Tatbestandsmerkmale in der Rechtsprechung und Literatur hoch umstritten. Vor diesem Hintergrund entwickelt die Arbeit eine neue, systematisch tragfähige Schutzgutkonzeption und erarbeitet ein in sich geschlossenes und rechtssicheres Konzept zur Auslegung des Tatbestands. Abschließend werden die in der Wissenschaft diskutierten Reformvorschläge untersucht und daraus konkrete Empfehlungen für eine gesetzgeberische Neugestaltung des Tatbestands des Parteiverrats abgeleitet.
Einleitung1. Die Gefahr von Interessenkollisionen in der AnwaltschaftDer strafrechtliche Parteiverrat - Vergleich mit dem berufsrechtlichen Verbot der Wahrnehmung widerstreitender Interessen2. Befreiungsmöglichkeiten für die AnwaltschaftFälle der Straflosigkeit beim strafrechtlichen Parteiverrat - Vergleich mit dem berufsrechtlichen Verbot der Wahrnehmung widerstreitender Interessen3. Reformvorschläge zur Gewährleistung von Rechtssicherheit und EmpfehlungenReformvorschläge zur Gewährleistung von Rechtssicherheit - Empfehlungen an den Gesetzgeber
Schönhöfer, Uli
| ISBN | 9783428196531 |
|---|---|
| Medientyp | Buch |
| Copyrightjahr | 2026 |
| Verlag | Duncker & Humblot |
| Sprache | Deutsch |